Letztes Heimspiel : TuS 82 will seinen Fans eine Freude machen

Der Handball-Nordrheinligist aus Opladen trifft am Samstag auf den abstiegsbedrohten VfB Homberg.

Zum letzten Heimspiel der Saison empfangen die Handballer des TuS 82 Opladen am Samstag (19.15 Uhr) den Abstiegskandidaten VfB Homberg. „Wir wollen uns nach den harten Wochen und drei Niederlagen in Folge unbedingt mit einem Sieg von unserem tollen Publikum in die Pause verabschieden“, betont Fabrice Voigt, Trainer des Nordrheinligisten.

Die Duisburger stecken mitten im Abstiegskampf. In erster Linie wird es für den TuS 82 darum gehen, die Wirkungskreise des früheren Zweitliga-Spielers Mirco Szymanovic zu stören. „Sie werden sich bei uns noch einmal voll reinhängen und um die Punkte kämpfen“, sagt der Übungsleiter, der voraussichtlich auf ein Mitwirken des privat verhinderten Vincent Gremmelspacher verzichten muss. Für Sebastian Hindrichs ist die Saison bekanntermaßen wegen eines Kreuzbandrisses beendet.

Im letzten Heimspiel werden auch wie in jedem Jahr die Abgänge gebührend verabschiedet. Lars Jäckel, der vor dieser Spielzeit vom Ligakonkurrenten aus Ratingen gekommen war, wird den Verein mit unbekanntem Ziel wieder verlassen. Auch Linkshänder Mathis Pötzsch wird nicht mehr für Opladen spielen, hat allerdings ebenfalls noch keinen neuen Verein gefunden. „Es wäre natürlich wünschenswert, dass sich die beiden mit einem Sieg verabschieden können. In jedem Fall wollen wir noch einmal den späten Trendwechsel schaffen“, sagt Voigt.

Für die linke Rückraumposition können die Opladener Verantwortlichen um Manager Volker Leisner einen Zugang vermelden. Kaan Taymaz schließt sich vom Oberligisten HG Remscheid an und hat im Nachwuchsbereich schon Bundesliga-Erfahrung beim Bergischen HC gesammelt. „Kaan passt optimal in unser Anforderungsprofil. Wir waren auf der Suche nach einem jungen, gut ausgebildeten und wurfstarken Spieler. Er besitzt enormes Entwicklungspotenzial und hat bereits in den Probetrainings gezeigt, dass er gewillt ist, an sich zu arbeiten und den nächsten Schritt zu gehen“, sagt Voigt. „Da er ein anderer Spielertyp ist als Vincent Gremmelspacher ist, sind wir auf dieser wichtigen Position jetzt noch variabler.“

Mehr von RP ONLINE