Basketball: TuS 82 ist erster Tabellenführer der Saison

Basketball: TuS 82 ist erster Tabellenführer der Saison

Vor dem Saisonauftakt bei den Alten Freunden Düsseldorf hatte Nadine Homann einen der absoluten Trainer-Lieblingssätze rausgehauen: "Erst nach dem ersten Pflichtspiel wissen wir wirklich, wo wir stehen." Nach dem 75:37 (43:15) in der Landeshauptstadt steht der TuS 82 Opladen gleich mal an der Tabellenspitze, freilich eine Momentaufnahme, wenngleich eine aus Vereinssicht sehr schöne. Homann sagt: "Das war sicherlich ein Auftakt wie gemalt, wir haben schon sehr vieles richtig gemacht."

Vor dem Saisonauftakt bei den Alten Freunden Düsseldorf hatte Nadine Homann einen der absoluten Trainer-Lieblingssätze rausgehauen: "Erst nach dem ersten Pflichtspiel wissen wir wirklich, wo wir stehen." Nach dem 75:37 (43:15) in der Landeshauptstadt steht der TuS 82 Opladen gleich mal an der Tabellenspitze, freilich eine Momentaufnahme, wenngleich eine aus Vereinssicht sehr schöne. Homann sagt: "Das war sicherlich ein Auftakt wie gemalt, wir haben schon sehr vieles richtig gemacht."

Besonders offensiv gelang fast alles. Maurice Foth erwischte einen Sahnetag, der Neuzugang traf nahezu aus allen Lagen. Die Center Patrick Höhfeld und Lukas Klein griffen viele Rebounds ab, auch ohne Daniel Nesges und Adam Mekki reichte es gegen einen mit dem schnellen Opladener Spiel überforderten Gegner zu einem souveränen Sieg. Lediglich im dritten Viertel (15:14) konnte Düsseldorf halbwegs dagegenhalten. "Wir haben unsere Stärken optimal ausgespielt. Diejenigen, die vielleicht sonst in der zweiten Reihe gestanden hätten, haben ihre Chancen genutzt", lautete Homanns Fazit.

TuS 82 Anders (5), Ramolla (9), Foth (26), Höhfeld (14), Warnecke (9), Klein (8), Neuendank (1), Klusik (3).

Weitaus bescheidener fiel die Analyse des Saisonauftakts beim Leichlinger TV aus. Die Blütenstädter unterlagen bei Regionalliga-Absteiger Meckenheim mit 59:76 (24:42) und verloren als Zugabe auch noch Morten Müller und Lars Heischmann durch Verletzungen. Nachdem das Team von Björn Jakob im ersten Viertel allenfalls physisch anwesend war (6:24), ging es in den anschließenden 30 Minuten lediglich noch um Schadensbegrenzung. "Insgesamt war es schon enttäuschend, was wir hier gezeigt haben. Wir haben nie das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Niederlage ist vollkommen verdient", sagte Jakob nach dem verpatzten Saisonstart und meinte damit konkret die vielen einfachen Fehler im Spielaufbau, die den Gastgebern immer wieder einfachste Punkte ermöglichten. Doch auch offensiv blieb der LTV weit hinter dem eigenen Anspruch zurück.

LTV Kunigkeit (2), Wodaege (13), Nevermann (3), Heischmann (6), Zimmermann (13), Messing (2), Dugandzic (6), Müller (2), Thimm (12), Behrmann, Schröder, Nagel.

(sl)
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