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Volleyball: TSV macht Überstunden beim vierten Saisonsieg

Volleyball : TSV macht Überstunden beim vierten Saisonsieg

Eine Dreiviertelstunde lang verlief der Abend so, wie ihn sich die meisten der 500 Besucher wohl zuvor ausgemalt hatten. Mit großer Souveränität steuerten die Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 auf ihren vierten Sieg in der Zweiten Liga hin.

"Da haben wir am oberen Limit gespielt", meinte Leverkusens Co-Trainer Markus Udelhofen. Zwischen gelungenen Angaben und Angriffen gestatteten die Gastgeberinnen beim ersten Saisonauftritt in der Smidt-Arena dem USC Münster II 18 Zähler im ersten Satz, im zweiten nur 15. Die Tür zu einer ganz eiligen Heimreise stand weit offen — allerdings weigerte sich die Bundesliga-Reserve erfolgreich hindurchzugehen.

Was in der Folge geschah, brachte Udelhofen später auf die Formel: "Wir haben es schleifen lassen." Während Münster aufdrehte, hakte sich bei Bayer Bruder Schlendrian unter. Die Fehlerquote strebte dem Maximum entgegen, die erfolgreichen Angriffe dem Minimum. Folgerichtig verscheuchte der USC die kollektive Siegesgewissheit des TSV aus der Halle, gewann den dritten (26:24) und vierten Abschnitt (25:20) und bescherte dem TSV die erste Fünfsatzpartie der Spielzeit.

Wie schon in Berlin, als sich Leverkusen aus einer kurzzeitigen Bedrängnis befreite, war erneut Verlass auf die eigene Nervenstärke. "So wie sich zuvor Nervosität auf die gesamte Mannschaft übertragen hat, hat sich da das Selbstbewusstsein auf alle übertragen", schilderte Udelhofen den finalen Satz, in dem gute Aufschläge von Laura Walsh und Katharina Molitor die Basis für ein 15:11 und somit ein gutes, wenn auch etwas verspätetes Ende für den TSV bildeten.

TSV: Walsh, Hoja, Pettke, I. Schneider, Ferger, Molitor, Lambertz, Conrady, Maasewerd, L. Schneider, Adams.

(RP/rl)