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Turnier beim TSV Bayer Nationale Fecht-Elite ermittelt beim TSV Bayer ihre Meister

Leverkusen · Die Kurt-Rieß-Anlage ist am Wochenende Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Fechten. Die Chance auf gute Platzierungen und Medaillen stehen gut für den gastgebenden Verein aus Leverkusen.

Alexandra Ndolo vom TSV Bayer Leverkusen zählt zu den besten Degenfechterinnen der Welt. Am Wochenende hat sie ein „Heimspiel“.

Alexandra Ndolo vom TSV Bayer Leverkusen zählt zu den besten Degenfechterinnen der Welt. Am Wochenende hat sie ein „Heimspiel“.

Foto: dpa/Federico Gambarini

Jahrelang hatte man sich erfolglos für die Austragung der Deutschen Fecht Meisterschaft in Leverkusen beworben. Im letzten Jahr war es dann so weit und der TSV Bayer 04 Leverkusen wurde für zwei Tage zum deutschen Fecht-Hotspot. Und auch für die diesjährigen Meisterschaftsen ist die Kurt-Rieß-Anlage der Austragungsort.

Am Wochenende kommen Fechter zahlreicher deutscher Vereine zusammen und kämpfen um einen Platz auf der Siegertreppe. In diesem Jahr stehen die Meisterschaftsgefechte allerdings im Schatten des bereits feststehenden Deutschen Meisters im Fußball. Der Samstag laufe überwiegend normal ab, erklärt Fecht-Abteilungsleiter Guido Quanz. Die Parkplätze unter Stelzenautobahn seien zwar von Freitag bis Montag gesperrt, am Samstag kommen aber alle Fechter mit ihrer Durchfahrtsgenehmigung direkt vor die Halle. Am Sonntag, dem Tag der „Coming Home“-Feierlichkeiten von Bayer 04, findet allerdings unter der Stelze ein Public-Viewing statt, sodass sich Fechter und Besucher einen Parkplatz am Forum suchen oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen müssen. Das sei bereits alles kommuniziert. „Wir haben das im Griff“, sagt Quanz.

Auch vor ungebetenen Gästen, die aggressiv oder alkoholisiert sind, mache er sich keine Sorgen. Darum kümmere sich der Sicherheitsdienst. Generell sind Zuschauer willkommen und dürfen sich das Fecht-Spektakel an beiden Tagen ansehen, betont er.

Optimistisch ist der ehemalige Fechter aber nicht nur mit Blick auf die Organisation, sondern auch aus sportlicher Sicht. Vor zwei Jahren holte der TSV vier Meistertitel: Zwei im Einzel und zwei im Team. Im vergangenen Jahr belegte hingegen lediglich Alexandra Ndolo den ersten Platz. Das soll sich in diesem Jahr ändern, kündigt der Abteilungsleiter an. „Im Einzel haben wir mehrere Kandidaten, die in der Rangliste ganz vorne sind.“ Bei den Herren sind in der Deutschen Rangliste aktuell vier TSV-Fechter unter den Top zehn. Bei den Damen sind es sogar sieben. Ganz vorne mit dabei sieht er die TSV-Fechterinnen Alexandra Ehler und Alexandra Ndolo. Letztere belegt aktuell in der Weltrangliste Platz 15. „Sie ist immer für eine Überraschung gut“, erklärt Quanz. Mit Blick auf die Olympischen Spiele im Juli und August sei die Meisterschaft für Ndolo ein guter Leistungstest. Dasselbe gelte für ihren Vereinskollegen Tristan Tulen. „Die beiden versuchen, die Wettkämpfe mitzunehmen und die Spannung hochzuhalten.“

Beginn der Deutschen Meisterschaft ist am Samstag um 9 Uhr. Die Finals starten gegen 16 Uhr. Zwei Stunden später ist die Siegerehrung angesetzt. Beginn am Sonntag ist ebenfalls um 9 Uhr. Gegen 14 Uhr folgen die Finalpaarungen.

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