Basketball, 2. Liga Marius Stoll will sich bei den Giants beweisen

Leverkusen · Die Zweitliga-Basketballer des TSV Bayer Leverkusen verkünden ihren nächsten Zugang für die Position des Spielmachers. Der kommt aus Ulm und bringt auch Erfahrung aus der Bundesliga mit.

 Freut sich auf die Arbeit mit seinem neuen Point Guard: Giants-Coach Hansi Gnad.

Freut sich auf die Arbeit mit seinem neuen Point Guard: Giants-Coach Hansi Gnad.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Nach dem Abgang von Luca Kahl bestand bei den Giants Handlungsbedarf im Spielaufbau. Der nach Gießen wechselnde ProA-Basketballer war als zweiter Mann auf der Position solide und lieferte nahezu immer, was von ihm erwartet wurde. Dieselben Qualitäten erhofft sich Giants-Coach Hansi Gnad nun von Marius Stoll. Der 22-Jährige kommt von der Orange Academy, dem ProB-Aufbauteam des Ulmer Bundesligisten.

Stoll hat bereits einige Einsätze in der Bundesliga, gesetzt war er aber im ProB-Team, mit dem er in der vorigen Saison das Halbfinale der Play-offs erreichte und es auf 8,8 Punkte, 4,8 Assists und 3,1 Rebounds im Schnitt brachte. „Als sich abzeichnete, dass Luca Kahl uns verlassen würde, wollten wir unbedingt einen deutschen Point Guard als Backup verpflichten, der überaus talentiert ist, aber auch akzeptiert, von der Bank zu kommen“, sagt Gnad und fügt hinzu: „Das ist in Deutschland gar nicht so einfach.“

Der Trainer beobachtet Stoll bereits seit Jahren. „Er verfügt über einen hohen Basketball-IQ, spielt seit frühester Kindheit in einem der besten deutschen Basketball-Programme und hat sich dort seine Sporen verdient“, betont Gnad. Mit 1,97 Metern ist Stoll für seine Position groß gewachsen, so dass er mehr Rebounds holt als viele seiner Positionskollegen.

Der Zugang aus Süddeutschland fühlt sich bei den Giants gut aufgehoben und sagt: „Mir war es sehr wichtig, zu einem Verein zu wechseln, bei dem die Trainingsbedingungen für mich stimmen und der mich bestmöglich fördert. Die letzten Jahre haben sich die Giants zu einem Topklub der ProA entwickelt, und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sich dieser Lauf fortsetzt.“ Entscheidend für den Wechsel war offenbar auch die Spielklasse. In Ulm trat der Sportler in der ProB an und hat im Bundesliga-Kader trainiert. „Allerdings hat die Spielzeit auf dem ganz hohen Level gefehlt. In Leverkusen ist das gegeben. Ich möchte allen beweisen, dass ich auf diesem Niveau meine Leistung abliefern kann.“

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