Volleyball, 2. Frauen-Bundesliga : Volleyballerinnen bekommen es mit Stralsund zu tun

Nach einer Woche Zwangspause treten die Zweitliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen bei den Stralsunder Wildcats an – dem nun offiziell amtierenden Meister.

Als ungeschlagener Tabellenführer kam die coronabedingte Absage aus Essen vorige Woche freilich ungelegen. „Sportlich war das ärgerlich“, sagt Tigin Yaglioglu, Trainer der Volleyballerinnen ders TSV Bayer. „Aber wir durchleben alle eine schwierige Situation, so dass wir großes Verständnis haben und hoffen, dass es den betroffenen Spielerinnen besser geht.“ Bei den Stralsunder Wildcats soll es für die Zweitliga-Volleyballerinnen am Samstag um 17 Uhr weitergehen.

„Es ist das zweite Mal in dieser Saison, dass wir gegen den amtierenden Meister antreten“, sagt Yaglioglu scherzhaft. Zunächst war Stralsund als Spitzenreiter der abgebrochenen Saison 19/20 nicht als Meister gewertet worden, so dass in Borken der Sieger 18/19 als Titelträger galt. Den haben die Leverkusenerinnen am ersten Spieltag mit 3:1 besiegt. Nach einem Einspruch ist Stralsund offiziell Meister.

Die Erfahrungen mit dem Kontrahenten waren zuletzt nicht positiv. Einem 0:3 auswärts folgte ein 1:3 zuhause. „Das wird eine große Herausforderung“, betont Yaglioglu. „Stralsund hat zwar kleinere personelle Veränderungen vorgenommen, aber sie sind ein Spitzenteam. Wir wollen unsere Serie trotzdem fortsetzen.“ Es wäre der neunte Sieg im neunten Spiel. Die Mannschaft reiste nach negativen Coronatests bereits am Freitagabend ab. „Im schlimmsten Fall sind wir schon da – und dann wird bei Stralsund jemand positiv getestet“, beschreibt der Coach das kaum vermeidbare Risiko.