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TSV Bayer 04 Leverkusen: Volleyballerinnen zeigen „fast makelloses“ Spiel

3:0 gegen BSV Ostbevern : Volleyballerinnen zeigen „fast makelloses“ Spiel

Die Zweitliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 schlagen den BSV Ostbevern souverän 3:0 und sind damit in der Ostermann-Arena weiterhin ungeschlagen.

So hatte sich der TSV den Start ins Volleyball-Jahr vorgestellt. Gegen den BSV Ostbevern zeigten die Spielerinnen von Trainer Tigin Yaglioglu eine überzeugende Leistung und gewannen ungefährdet mit 3:0 (25:11, 25:23, 25:19). Mit dabei war auch Lena Overländer, die Zwillingsschwester von Sarah. Der Verein hat sich kurzfristig die Dienste der Volleyballerin, die zuletzt ein Auslandssemester absolviert hat, gesichert. Eingesetzt hat der Coach seinen Zugang aber noch nicht, da die Startformation von Anfang bis Ende funktioniert hat.

So sah Lena Overländer zu, wie ihre Schwester Sarah zusammen mit Anna Hoja, Rebecca Schäperklaus, Laura Walsh, Laurine Vinkesteijn, Malin Schäfer und Libera Klara Single das Geschehen dominierte. Im ersten Satz überflügelten die Gastgeberinnen Ostbevern mit 25:11. „Man kann sagen, dass Plan A funktioniert hat“, sagte Yaglioglu. „Wir haben unfassbar gut aufgeschlagen und defensiv extrem gut gespielt. Das führte dann dazu, dass wir auch unser Angriffsspiel ins Rollen gebracht haben. Es war fast makelloser Volleyball.“

Klara Single überzeugte als Abwehrspezialistin. Sie holte viele Bälle, die eigentlich schon verloren schienen. „Damit hat sie die Gegnerinnen ganz schön entnervt“, betonte der Trainer. Single wurde im Nachgang auch zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet. Dieser Titel ging bei Ostbevern an Andrea Mersch-Schneider. Auch sie agierte als Libera. Das Besondere: Sie ist bereits 49 Jahre alt. „Es ist Wahnsinn, wie sie ihre Mannschaft noch im Spiel gehalten hat. Sie ist megafit“, betonte Yaglioglu.

Im zweiten Durchgang mühten sich die Leverkusenerinnen etwas mehr, so dass Yaglioglu zwischendurch den einzigen kurzen Wechsel der Partie vornahm. Für Schäfer brachte er Alexa Kaminski. „Malin brauchte eine kurze Pause. Sie ist als Zuspielerin weite Wege gegangen“, begründete er. Schäfer kam acht Ballwechsel später wieder zurück, und der TSV gewann den Durchgang 25:23. Es folgte ein recht klares 25:19 im dritten Abschnitt.

„Wir hatten uns viel vorgenommen, und es wurde sehr gut umgesetzt“, lobte Yaglioglu. Er hofft, dass sein Team nun in einen guten Rhythmus kommt. „Wir haben jetzt jede Woche mindestens ein Spiel.“ So soll es am kommenden Wochenende auch wieder mit einem Auswärtssieg klappen. In Oythe wollen die Volleyballerinnen ihre Serie von fünf Pleiten in der Fremde brechen.