TSV Bayer 04 Leverkusen: Volleyballerinnen schlagen Borken und Berlin

Doppelsieg am Wochenende : TSV bleibt in diesem Jahr ungeschlagen

Gegen Borken sowie Berlin feiern die Zweitliga-Volleyballerinnen ihren dritten und vierten Erfolg in Serie.

Zwei Partien binnen 18 Stunden bestritt der TSV Bayer 04 Leverkusen. Die Volleyballerinnen gewannen die Zweitliga-Duelle gegen die Volleys Borken und den VCO Berlin jeweils mit 3:1, bauten damit ihre Siegesserie auf vier Spiele aus und sind in diesem Jahr noch ungeschlagen. Zudem hat das Team von Trainer Tigin Yaglioglu in dieser Saison bisher alle Heimspiele gewonnen.

Dass die Serie halten würde, hatte sich schon im ersten Satz gegen Borken angedeutet. Der TSV gewann den Durchgang 25:11, überzeugte dabei durch die Bank. Die sechsköpfige Startaufstellung mit Sarah Overländer, Alexa Kaminski, Clara Wübbeke, Charlotta Werscheck, Anna Hoja und Laurine Vinkesteijn überzeugte dabei zusammen mit Libera Klara Single vollends, so dass der Coach keinen Wechsel vornehmen musste. „Danach war es dann aber doch das erwartet schwere Spiel“, sagte Yaglioglu. Der zweite Satz ging mit 20:25 verloren, doch eine kleine taktische Veränderung, bei der Overländer und Hoja die Positionen tauschten, trug in der Folge Früchte. Die Leverkusenerinnen siegten 25:18 und 25:16.

Die vermeintlich leichtere Aufgabe musste die Mannschaft am Tag darauf mit Schlusslicht VCO Berlin bewältigen. Kapitän Anna Hoja stand krankheitsbedingt nicht mehr zur Verfügung. „Sie hatte sich schon im ersten Spiel durchgekämpft“, erklärte der Coach, der Rebecca Schäperklaus für Hoja in die Startaufstellung beorderte. Mit Lena Overländer und Malin Schäfer waren zwei weitere Spielerinnen dabei, die im ersten Spiel noch auf der Bank Platz genommen hatten. „Das hat trotzdem super funktioniert“, lobte Yaglioglu. „Es zeigt, dass wir einen breiten und ausgeglichenen Kader haben.“

Dem 25:7 und 25:13 folgte ein hart umkämpfter Satz gegen die jungen, aufstrebenden Berlinerinnen. „Den haben wir zwar nicht mehr gedreht (23:25), aber im letzten Durchgang haben wir uns mit 25:22 durchgebissen“, sagte Leverkusens Coach Yaglioglu. Er hob vor allem Sarah Overländer und Laurine Vinkesteijn für ihre Leistungen an beiden Spieltagen hervor.