1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen
  4. Sport Leverkusen und Leichlingen

TSV Bayer 04 Leverkusen: Volleyballerinnen gewinnen 3:1 beim VC Essen

Volleyball, 2. Frauen-Bundesliga : Volleyballerinnen beweisen Comeback-Qualitäten in Essen

Dem Zweitliga-Team des TSV Bayer 04 Leverkusen fehlen nach dem 3:1-Erfolg in Essen nur noch zwei Siege, um die Saison sicher als Tabellenerster zu beenden. Ob das damit einhergehende Aufstiegsrecht vom Verein wahrgenommen wird, ist weiterhin offen.

Tigin Yaglioglu redet nicht drumherum. „Liebend gerne würde ich aufsteigen“, sagt der Coach der Zweitliga-Volleyballerinnen des TSV. „Ob wir den Schritt allerdings gehen können, ist weiterhin noch nicht abzusehen.“ Aus sportlicher Sicht dürften die Tage in der Zweitklassigkeit bald gezählt sein. Beim VC Essen feierte das Team den 20. Sieg im 21. Spiel. Nach dem 3:1 fehlen nur noch zwei Erfolge, um die Tabellenführung zu zementieren.

In Essen bewiesen die Leverkusenerinnen Comeback-Qualitäten. Mit Ausnahme des vierten Satzes liefen sie stets einem Rückstand hinterher. Im ersten Abschnitt führte Essen 6:1, bevor der TSV ins Spiel fand. Einen Unterschied machte die Einwechslung von Felizitas Ende, die in der kritischen Phase zwei Asse schlug. Zudem funktionierte der Doppelwechsel zu Malin Schäfer und Sarah Overländer für Rebecca Schäperklaus und Alexa Kaminski. „Dann haben wir den Satz sauber zu Ende gespielt“, sagte der Coach nach dem 25:19. In der Folge ging erneut Essen in Front und spielte sich in einen Rausch. „Das ist uns vorige Woche gegen Emlichheim auch schon passiert“, haderte Yaglioglu, nahm es aber mit Humor. Statt 9:25 hieß es diesmal 10:25. „Ich habe den Mädels in der Pause gesagt, dass wir uns zumindest um einen Punkt gesteigert haben.“

Beim 3:8 im dritten Abschnitt schien die Partie zu Gunsten der Essenerinnen zu kippen. In dieser Phase fruchteten aber alle TSV Wechsel. Schäfer kam im Zuspiel für Kaminski, dazu brachte Sarah Overländer viel Stabilität ins Leverkusener Spiel. Ende schlug erneut ein Ass, und als am Schluss Kaminski zurück aufs Feld kam, blockte sie gleich drei Mal erfolgreich. Mit dem 25:21 waren die Weichen gestellt. Souverän gewann das TSV-Team den vierten Satz 25:15. „Anna Hoja und Clara Wübbeke haben die ganze Zeit Verantwortung übernommen und extrem auffällig gespielt, Lena Overländer war ebenfalls stark – wenn auch unauffälliger“, sagte Yaglioglu.