TSV Bayer 04 Leverkusen: Volleyballerinnen gehen hohes Risiko und scheitern

2:3 in Essen : TSV-Volleyballerinnen gehen hohes Risiko und scheitern

Beim VC Essen verlieren die Bayer-Volleyballerinnen nach hervorragendem Start noch 2:3. Trainer Tigin Yaglioglu sieht ein durchschnittliches Zweitliga-Spiel seiner Mannschaft.

(trd) Ein klares 3:0 wäre in Essen für den TSV Bayer 04 möglich gewesen. Doch die Zweitliga-Volleyballerinnen begingen nach einem knapp verlorenen zweiten Satz immer mehr Fehler und brachten die Gastgeberinnen ins Spiel. So verlor das Team von Coach Tigin Yaglioglu noch 2:3 (25:22, 26:28, 25:19, 18:25, 10:15), sammelte dabei aber zumindest einen Punkt.

Ohne den verlorenen zweiten Satz wäre es wohl nicht zum Comeback der Essenerinnen gekommen. Von Konjunktiven wollte der Trainer allerdings nichts wissen. „Es war ein durchschnittliches Spiel unserer Mannschaft“, sagte Yaglioglu. „Essen hat das im Rahmen seiner Möglichkeiten allerdings sehr gut gemacht.“ Was den Trainer hadern ließ, war die immer höher werdende Fehlerquote seines Teams. „Dadurch sind wir im vierten Durchgang früh in Rückstand geraten. Und wir haben mehrfach die Chance vergeben, wieder auszugleichen.“

So blieb es auch im abschließenden Tiebreak, in dem die Mannschaft beim Aufschlag ein hohes Risiko auf sich nahm und dabei häufiger scheiterte. „Uns war klar, dass Essen kein Team ist, das wir einfach wegfressen“, betonte der Coach. „Dafür ist die Liga viel zu ausgeglichen.“ So trotzten die Essenerinnen bereits Tabellenführer Stralsund ein 3:2 ab. Bitter sei die Pleite, bei der Außenangreiferin Anna Hoja zum zweiten Mal in Serie als wertvollste Leverkusenerin ausgezeichnet wurde, aber dennoch.