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TSV Bayer 04 Leverkusen: Volleyballerinnen geben ihren ersten Punkt ab

Volleyball, 2. Frauen-Bundesliga : Volleyballerinnen geben ihren ersten Punkt ab

Bei den Stralsund Wildcats geht es für den TSV Bayer 04 in den Tie-Break, den die Leverkusenerinnen für sich entscheiden. Es ist der neunte Sieg im neunten Ligaspiel für die Volleyballerinnen.

Der Spielplan in der 2. Volleyball-Bundesliga der Frauen ist ein wenig durcheinander geraten. Weil vier Mannschaften mit Corona-Fällen zu kämpfen haben, mussten fünf der angesetzten neun Partien ausfallen. Auch der TSV Bayer 04 Leverkusen befand sich nicht im Rhythmus, als die Mannschaft die Auswärtsfahrt zu den Stralsunder Wildcats antrat – zumal das Duell gegen Essen eine Woche zuvor abgesagt werden musste. Sportlich hat den Volleyballerinnen dies allerdings nicht geschadet. Sie setzten sich im Topspiel mit 3:2 durch und feierten damit ihren neunten Sieg im neunten Spiel.

„Dadurch, dass wir in den Tie-Break mussten, haben wir unseren ersten Punkt in dieser Saison abgegeben“, sagte Trainer Tigin Yaglioglu. „Ich bin trotzdem vollends zufrieden. Es war ein tolles Spiel zweier Mannschaften, die volles Risiko gegangen sind. Stralsund feiert den Punkt sehr, aber wir sehen natürlich die gewonnene Begegnung.“ Die Gastgeberinnen, eigentlich zu den Spitzenteams zählend, hatten eine Woche zuvor ein wenig überraschend mit 0:3 in Emlichheim verloren, präsentierten sich gegen die Leverkusenerinnen aber wie ausgewechselt.

Den ersten Satz entschieden die Gäste zwar noch 25:21 für sich, doch im zweiten wurde das Stralsunder Risiko belohnt. Der TSV lag schnell mit 7:13 hinten und kam auch nach der Einwechslung von Rebecca Schäperklaus und Felizitas Ende nicht mehr nennenswert heran. Dem 18:25 folgte dann aber wieder eine Demonstration der Stärke. Mit dem Schwung eines 25:14 im Rücken ging es in den vierten Abschnitt.

In dem liefen die Gäste die ganze Zeit einem knappen Rückstand hinterher, kamen noch einmal heran, leisteten sich aber doch zwei entscheidende Fehler zum 22:25, die das Match in den entscheidenden Tie-Break schickten. Beiden Teams war ein Punkt sicher. „Es war dann auch eine Frage der Mentalität“, sagte der Coach – und freute sich, dass seine Truppe den längeren Atem hatte. Mit einer starken Schäperklaus und Charlotta Werscheck, die durchgängig auffällig spielte und letztlich als wertvollste Spielerin ausgezeichnet wurde, entschieden die Leverkusenerinnen den finalen Durchgang mit 15:11 für sich.