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TSV Bayer 04 Leverkusen: Valentin Blass verlässt die Giants

Basketball, 2. Liga : Blass verlässt die Giants und lobt Trainer Hansi Gnad

Der Basketballer Valentin Blass sehnt sich nach mehr Verantwortung als zuletzt beim Team aus Leverkusen und beendet das Kapitel beim TSV Bayer 04.

Drei Jahre hat Valentin Blass das Trikot der Giants getragen. Der Basketballer schaffte mit den Leverkusenern den Aufstieg in die ProA und wurde dort Vizemeister. Nun verlässt der 26-Jährige den Verein und sagt: „Ich möchte mich mehr auf meinen Beruf als angehender Lehrer konzentrieren. Hinzu kommt, dass ich wieder mehr Verantwortung bei einem neuen Team erhalten möchte.“

Sonderlich viel Spielzeit erhielt Blass zuletzt nicht mehr. Hatte er in der ProB noch im Schnitt 4,7 Punkte pro Partie erzielt, stand er in der jüngsten Spielzeit, die den Giants sogar das Aufstiegsrecht in die Bundesliga einbrachte, nur noch jeweils etwa sechseinhalb Minuten auf dem Feld. 44 Punkte (1,4 im Schnitt) sprangen dabei für den Flügelspieler heraus.

Wohin es Blass zieht, ist noch nicht bekannt. Dass es ein Team sein wird, in dem er mehr Einsatzzeiten bekommt, ist wahrscheinlich. „Auch wenn es zuletzt sportlich etwas schwieriger für Valentin war, hat er sich im Training stets reingehängt. Seine Einstellung ist für jeden jungen Spieler vorbildlich“, betont Trainer Hansi Gnad. „Valentin ist im Umfeld und beim Team durch seine offene und herzliche Art sehr beliebt gewesen. Gerade deshalb blutet mir ein wenig das Herz, dass wir ihn nicht vor unseren Fans in der Ostermann-Arena verabschieden konnten.“

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90 Begegnungen hat Blass für die Giants absolviert. „Es war die beste Entscheidung, im Frühjahr 2018 nach Leverkusen zu wechseln. Der sportliche Erfolg, den ich bei Bayer miterleben durfte, war fulminant. Ich bin ProB-Meister geworden, habe in der ProA gespielt, und wir haben in 2020/21 den sportlichen Aufstieg in die BBL feiern können. Das ist aus meiner Sicht eine einmalige Erfolgsstory“, sagt der 26-Jährige. Er wird wohl vor allem seinen Coach vermissen. „Hansi Gnad hat mich als Spieler sehr geprägt. Er hat viel Zeit in mich investiert. Das rechne ich ihm hoch an.“