TSV Bayer 04 Leverkusen: Pokal-Aus für die Elfen beim Spitzenreiter

Endstation Dortmund : Pokal-Aus für die Elfen beim Spitzenreiter

Gegen Borussia Dortmund muss sich das Team von Trainer Robert Nijdam knapp geschlagen geben. Viel Lob für die Leistung des Frauenhandball-Bundesligisten gab es von den Akteuren des Spitzenreiters.

Es war nicht zu übersehen, wie schwer die Handballerinnen des TSV das Aus im DHB-Pokal getroffen hat. Doch wenn sich die erste Enttäuschung gelegt hat, könnten sie aus diesem 24:26 (10:14) bei Borussia Dortmund durchaus Selbstvertrauen ziehen. Denn so gefordert wie Bayer hat den Bundesliga-Primus in dieser Saison noch neimand. „Das hat Nerven gekostet. Am Ende haben wir auch etwas Glück gehabt“, sagte BVB-Coach André Fuhr.

Die Schlussphase war umso bemerkenswerter, weil die Elfen zur Pause bereits mit vier, kurz darauf sogar mit fünf Treffern hinten lagen. Managerin Renate Wolf rechnete mit einer Niederlage, als die Seiten gewechselt wurden. Dortmunds Nationalspielerin Alina Grijseels jedoch, die mit einem verwandelten Siebenmeter für die Entscheidung sorgte, hatte so eine Ahnung. „Ich habe damit gerechnet, dass es uns Bayer schwer noch machen würde“, betonte sie – und behielt Recht: Bayer glich aus, ging mit 20:19 in Führung und konnte beim 24:24 letztmals egalisieren, ehe Kenny Dulfer und Grijseels alles klarmachten.

Elfen Fehr, Kurzke (1) – Thomaier, Jurgutyte, Seidel (3), Zschocke (5), Souza, Bruggeman, Kinlend, Einarsdottir (3), Huber (6/6), Adams, Jo. Rode (2/1), Je. Rode (4), E. Rode.