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TSV Bayer 04 Leverkusen: Handballerinnen besiegen die HSG Bensheim/Auerbach

30:23 gegen Bensheim/Auerbach : Elfen siegen bei Ehemaligentreffen

Beim 30:23 gegen die HSG Bensheim/Auerbach überzeugen die Bundesliga-Handballerinnen des TSV Bayer 04 vor den Augen von Ex-Spielerin Nadine Krause. Bereits am Sonntag ist das Team erneut gefordert – beim Buxtehuder SV.

Den ersten Werktag nach dem Krippenfest nutzten Bayers Bundesliga-Handballerinnen für eine Verlängerung der Feierlichkeiten. Zur zweiten Bescherung legten sie ihren Fans einen überzeugenden 30:23 (17:9)-Sieg gegen die HSG Bensheim/Auerbach unter den Christbaum. Bis auf ruhige Besinnlichkeit bot der Abend mit den „Weihnachtselfen“ eigentlich alles, was zu einem gelungenen Fest gehört.

Die Familie durfte zu einem solchen Anlass natürlich nicht fehlen. Und sie kam zahlreich, da sich zum 90-jährigen Bestehen der Abteilung des TSV Bayer 04 zahlreiche frühere Größen des Leverkusen Handballs zu einem Ehemaligentreffen die Ehre gaben – darunter die nach wie vor einzige deutsche Welthandballerin des Jahres: Nadine Krause. Gemeinsam mit einer prächtigen Kulisse sorgten sie für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Statt mit Blockflöte oder Geige nutzten die jüngeren Mitglieder der Elfen-Familie den Handball für ihre weihnachtliche Vorführung. Und die hatte es in sich: Mit furiosem Tempo-Handball wirbelten die Leverkusenerinnen Bensheim/Auerbachs Verteidigung vor allem vor der Pause kräftig durcheinander. Den starken Rückhalt bildeten eine auch ohne die verletzte Anna Seidel bissige, zupackende Abwehr und eine Nele Kurzke in Gala-Form, die in den ersten 30 Minuten nur sieben Treffer kassierte und unglaubliche 15 Paraden für sich verzeichnen konnte – darunter einen gehaltenen Siebenmeter.

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Dass das Team von Coach Robert Nijdam vor lauter Spielfreude bisweilen etwas übermütig agierte und manch wilderen Wurf nahm, ließ sich leicht verschmerzen. Denn auch so standen die Zeichen schon früh auf Sieg. Die Gäste, die passend zum Familientreffen von Ex-Elfe Heike Ahlgrimm trainierten Gäste waren schon vor der Pause praktisch geschlagen. Dass es nicht mehr als zehn Tore Abstand (beim 17:7 und 24:14) wurden, lag daran, dass der Außenseiter nach dem Seitenwechsel zumindest andeutete, wie er anderen Gegnern schon mehrfach das Leben schwer gemacht hat. Ohne die verletzten Kreisläuferinnen Seidel und Jennifer Karolius begannen die Elfen mit der einzig etatmäßigen Spielerin für die Position, Jennifer Kämpf, am Kreis – mit allerdings überschaubarem Erfolg. Besser lief es mit Rückraumspielerin Annefleur Bruggeman (zwei Treffer) – und hin und wieder zeigten auch andere Elfen wie etwa Sally Potocki gelungene Aktionen.

Weiter geht es für die Elfen schon am Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim Buxtehuder SV. „Das war eine richtig überzeugende Vorstellung, aber jetzt kommt ein neues, enges Spiel – und da müssen wir wieder voll da sein“, betonte ein sichtlich zufriedener Coach Nijdam.

Elfen Kurzke (bis 51.), Fehr (ab 51.) - Jurgutyte (4), Zschocke (7/1), Potocki (2), Souza, Kämpf, Bruggeman (2), Hodel (2), Berndt, Berger (4), Jo. Rode (2), von Pereira, Je. Rode (7/3), E. Rode.