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TSV Bayer 04 Leverkusen: Giants verpflichten einen Scharfschützen

Basketball: Zweite Bundesliga : Bayer Giants verpflichten einen Scharfschützen

Der Basketball-Zweitligist aus Leverkusen hat in Grant Dressler den nächsten Zugang für die kommende Spielzeit in der ProA vorgestellt. Der US-Amerikaner bringt College-Erfahrung mit und gilt als exzellenter Dreierschütze.

Die Giants rüsten sich für die kommende Saison in der ProA. Bisher fällt auf, dass alle Zugänge auf beiden Seiten des Feldes ihre Stärken haben. Das gilt auch für Grant Dressler, der nach Haris Hujic und Padiet Wang als dritter Neuzugang bei den Leverkusener Zweitliga-Basketballern vorgestellt wurde. Der aus Las Vegas stammende US-Amerikaner kommt von der Chaminade Universität aus Honolulu an den Rhein.

Seine letzte College-Partie hat Dressler im Sommer 2019 bestritten. Ein Kreuzbandriss legte seine Pläne vorerst auf Eis. Als er kurz vor seinem Comeback in Neuseeland stand, beendete die Corona-Pandemie auch dort die Saison. So wird er nun in Leverkusen zu seinem Profidebüt kommen. Dieses ist vielversprechend. Denn in seinem letzten Jahr am College erzielte der Sportler 19,6 Punkte im Schnitt und versenkte dabei starke 44 Prozent seiner Drei-Punkte-Abschlüsse. Zusätzlich sicherte er sich 5,7 Rebounds und lieferte 4,6 Vorlagen pro Spiel.

„In Grant haben wir einen sehr vielseitigen Spieler verpflichten können, der sich an der Chaminade University nicht nur als Scorer ausgezeichnet hat, sondern auch als vielseitiger Allrounder“, betont Giants-Trainer Hansi Gnad. „Auch als Verteidiger hat er sich in seiner Conference einen Namen gemacht, was seine zweimalige Auszeichnung als ‚Defense Player of the Week‘ beweist. Ich freue mich über die Verpflichtung eines Akteurs, der über ein hohes Spielverständnis verfügt.“

Dresslers Universität hat zuletzt einige gute Spieler ausgebildet. „Rohndell Goodwin, letztes Jahr für die Eisbären Bremerhaven aktiv und mit rund 14 Punkten im Schnitt brandgefährlich, hat ebenfalls an der Chaminade gespielt und ähnliche Zahlen aufgelegt wie Grant“, sagt Gnad. Ein Vergleich sei zwar schwierig, doch es zeige, dass an der Universität gut gearbeitet werde.