TSV Bayer 04 Leverkusen: Giants freuen sich aufs Heimspiel

Zuhause eine Macht : Giants freuen sich aufs Heimspiel

Nach drei ProA-Partien in der Fremde empfangen die Zweitliga-Basketballer die Gladiators Trier in Leverkusen. Der Gegner befindet sich in Topform.

Mitte November unterlagen die Giants im Zweitliga-Duell bei den Gladiators Trier mit 69:78. Zwar zeigten die Leverkusener Basketballer keine Glanzleistung, doch die Gastgeber bewiesen eine enorme Qualität, die sie in den folgenden Partien bestätigten. Die Trierer haben seitdem nur zwei Mal verloren. Trotzdem rechnen sich die Giants für die Partie am Sonntag (18 Uhr) im Rückspiel gute Chancen in der heimischen Ostermann-Arena aus.

Seit März 2018 hat Leverkusen dort nur eine Partie verloren. Eine Bilanz, die Hansi Gnad freilich weiter unterfüttern möchte. „Es fällt uns in der Ostermann-Arena einfacher“, sagt der Coach. „Da spielen wir einen ganz anderen Ball.“ Die Vorfreude auf die Heimkulisse ist nach drei Auswärtsspielen groß. „Wir sind ja froh, dass wir zumindest eines davon gewonnen haben. Aber zu Hause ist das Gefühl mit den Fans im Rücken einfach besser.“

Dass die Partie kein Selbstläufer wird, unterstreicht der Trainer: „Wir müssen uns klarmachen, dass nichts von alleine kommt. Wir müssen etwas dafür tun.“ Speziell gegen die Trierer, die sich gute Chancen ausrechnen werden. Die Gladiators haben als einzige Mannschaft ProA-Tabellenführer Chemnitz geschlagen. Am Dienstag ging das Rückspiel bei den Sachsen nur knapp mit 92:99 verloren.

„Trier hat ein sehr abgezocktes Team, das sich kaum Ballverluste leistet. Es ist kein Zufall, dass sie an uns in der Tabelle vorbeigezogen sind.“ Sechs Siege in Folge hatten die Gladiators geholt, bevor sie etwas überraschend in Karlsruhe erstmals wieder verloren. Zwei Spieler ragen aus dem Kollektiv heraus: Center Till Gloger und Aufbauspieler Jordan Geist erzielen jeweils fast 20 Punkte im Schnitt. Dazu hat sich der Klub im Dezember die Dienste des erfahrenen Chase Adams gesichert. Der bringt es in acht Partien im Mittel auf neun Zähler. Zur individuellen Qualität kommt eine große Rotation. Der Kader ist in der Breite ähnlich aufgestellt wie der Leverkusener.

Gerne erinnert sich Gnad nicht an das Hinspiel. Geist schenkte den Leverkusenern im November 30 Punkte ein. Ihn wird das Team demnach wohl besonders auf dem Radar haben. Wer allerdings auf dem Feld stehen wird, weiß Gnad noch nicht. „Die Trainingswoche war geprägt von Erkältungen und Krankheiten“, sagt der Coach. Inklusive Marian Schick, der noch an einer Zerrung laboriert, sind die Einsätze von vier Spielern fraglich. „Ich werde nur die einsetzen, die wirklich fit sind“, sagt Gnad. „Zur Not fülle ich mit Spielern aus der Reserve auf.“