Basketball, ProB Gebeutelte Giants müssen zu einem Favoriten

Leverkusen · Die Leverkusener ProB-Basketballer des TSV Bayer 04 Leverkusen wollen wieder in die Erfolgsspur finden – bei den BSW Sixers wird es allerdings schwierig.

 Erwartet mehr von seinem Team: Giants-Coach Hansi Gnad.

Erwartet mehr von seinem Team: Giants-Coach Hansi Gnad.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Das 87:93 gegen die Iserlohn Kangaroos war die zweite Heimniederlage in Serie sowie die dritte Nullnummer in den jüngsten vier Spielen. Keine Frage: Die Bayer Giants Leverkusen haben den zu Beginn der Saison in der drittklassigen ProB eingeschlagenen Erfolgskurs verlassen und auch nicht besonders überzeugend agiert. Ob sich dies am Sonntagnachmittag (16 Uhr) ausgerechnet bei den BSW Sixers ändert?

Schwache Dreierquote, mäßige Verteidigung – dies sind zwei Leverkusener Probleme in den vergangenen Partien. Um in Sandersdorf in Sachsen-Anhalt eine Chance zu haben, „gilt es, in der Defensive deutlich weniger Fehler zu machen, um im Umkehrschluss das eigene Angriffsspiel zu stärken. Im Training ist uns dies zuletzt recht gut gelungen“, sagt Trainer Hansi Gnad. Er will das nun auch im Ligaspiel umgesetzt sehen.

Favorit sind die Giants bei BSW, das für die Orte Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen steht, allerdings nicht. Die Kooperationsmannschaft von Erstligist Mitteldeutscher BC ist erwartet gut in die Saison gestartet und steht mit sieben Siegen und zwei Niederlagen inzwischen über den Giants. „Die Mannschaft ist sehr tief besetzt“, betont Gnad. „In Donte Nicholas verfügen sie über einen dominanten US-Amerikaner, der sicherlich viel höher spielen könnte als in der ProB. Er ist vielseitig einsetzbar, hat ein tolles Auge für seine Teamkollegen und macht so seine Mitspieler auf dem Feld besser.“

Der wertvollste Spieler der vergangenen ProB-Saison (MVP) verfügt auch in dieser Saison über Zahlen, die ihresgleichen suchen. Im Schnitt schafft der US-Amerikaner 18,2 Punkte, sieben Rebounds und 5,2 Assists pro Spiel. Ebenfalls stark: Center Hendrik Warner gelingen durchschnittlich 14,8 Zähler und neun Rebounds. Um gegen die Mannschaft, die auch in der Breite gut trifft, eine Chance zu haben, müssen sich die Giants deutlich steigern – und möglichst komplett antreten. Unter der Woche waren einige Spieler angeschlagenen oder erkältet.

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