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TSV Bayer 04 Leverkusen: Elfen wollen es Borussia Dortmund schwer machen

Handball, Frauen-Bundesliga : Elfen wollen es Dortmund so schwer wie möglich machen

An diesem Mittwochabend sind die Handballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen beim Meister Borussia Dortmund gefordert. Elfen-Coach Martin Schwarzwald betont: „Kampflos geben wir die Punkte nicht her.“

Nur eine Partie trennt die Bundesliga-Handballerinnen des TSV Bayer 04 noch von einer rund dreieinhalbwöchigen Pause des Spielbetriebs. Die Unterbrechung können die Elfen zweifellos gut gebrauchen, um Blessuren und Verletzungen auszukurieren sowie Zugang Nives Klobucar noch besser zu integrieren. Doch zuvor wartet die nach wie vor schwierigste Aufgabe im deutschen Frauenhandball auf die Leverkusenerinnen: Sie treten an diesem Mittwoch ab 19.30 Uhr zu einer vorgezogenen Partie des siebten Spieltags bei Titelverteidiger Borussia Dortmund an. Der BVB ist nicht nur in der Liga aktuell noch verlustpunktfrei, sondern hat die komplette Vorsaison jedes seiner 30 Spiele gewonnen. Die letzte Niederlage in der Ersten Liga musste der neue Branchenführer im Februar 2020 in Metzingen hinnehmen.

Allerdings war es Anfang 2021 bei den beiden Duellen mit den Elfen teilweise wirklich knapp. Und dieser Umstand dient nun als kleiner Mutmacher vor dem Duell mit dem haushohen Favoriten. „Das wird nicht einfach, aber Bensheim hat vergangene Woche gezeigt, dass eine Überraschung gegen den BVB durchaus möglich ist. Wir wollen uns ordentlich verkaufen. Kampflos geben wir die Punkte nicht her“, kündigt Coach Martin Schwarzwald an. Erstes Ziel sei, sich ordentlich zu präsentieren und dem Gegner das Leben möglichst schwer zu machen.

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Das wird durch die Vielzahl an verletzten oder angeschlagenen Spielerinnen im Kader sicher nicht einfacher. Doch auch der BVB kann nicht in Bestbesetzung antreten – und das führt zu einem unerwarteten Wiedersehen. Weil Stammkeeperin Yara ten Holte verletzt ist, springt die 38-jährige Torwarttrainerin und Ex-Elfe Clara Woltering noch einmal ein. Sie hatte ihre aktive Laufbahn eigentlich beendet.

Mit Mia Zschocke und Amelie Berger kommt der BVB mit zwei weiteren früheren Leverkusenerinnen, die im Sommer verpflichtet wurden. Die ehemalige TSV-Spielerin Jennifer Rode hat den Meister indes bereits wieder verlassen. Eine Dortmunder Vergangenheit hat umgekehrt auch Leverkusens Spieführerin Svenja Huber.