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TSV Bayer 04 Leverkusen: Elfen genießen den Terminstress

Bundesliga-Handballerinnen : Elfen genießen den Terminstress

Innerhalb von 16 Tagen bestreiten Bayers Bundesliga-Handballerinnen fünf Partien. Los geht es am Samstag mit dem Pokalspiel in Bad Wildungen.

Dreizehn Tage nach dem letzten Pflichtspiel sind Bayers Handballerinnen am Samstag wieder gefordert. Im Pokal treten sie bei den Bad Wildungen Vipers an. Die Partie bildet den Auftakt zu turbulenten Wochen. In nur 16 Tagen bestreiten die Elfen fünf Spiele in drei Wettbewerben. Aber Beschwerden sind von ihnen nicht zu hören – ist dieser Terminstress doch der Erfüllung des großen Traums von der Europacup-Teinahme zu verdanken.

Die größte Herausforderung für Robert Nijdam und seine Schützlinge ist dabei, jeder Partie die nötige Aufmerksamkeit und Konzentration zu widmen. „Immer ein Spiel nach dem anderen“, lautet die Devise des Trainers. Das sei schon deshalb geboten, um jedem Gegner auch den nötigen Respekt zu zollen. Dass die Elfen Bad Wildungen nicht unterschätzen, dafür hat schon die Rückfahrt vom Spiel in Buxtehude gesorgt. Denn da verfolgten die Rheinländerinnen im Bus die knappe Niederlage der Vipers in Bietigheim. Und die relativierte die auf den ersten Blick schwache Ausbeute in der Liga, wo der nächste Gegner noch auf den ersten Punktgewinn wartet.

„Das war echt beeindruckend. Gute Einzelaktionen, sehr treffsicher“, fasst Nijdam zusammen. Er rechnet mit einer schwierigen Partie. „Der Pokal ist immer sehr speziell“, warnt der Übungsleiter. Das haben er und die Elfen in der vergangenen Saison am eigenen Leib erfahren, als sie vom späteren Absteiger Union Halle-Neustadt aus dem Wettbewerb geworfen wurden.

Im Jahr zuvor scheiterte das TSV-Team an den Bad Wildungen Vipers. Dafür möchten sie sich natürlich nur zu gerne revanchieren – und damit dafür sorgen, dass sie weiter den gewollten Terminstress in drei Wettbewerben erleben dürfen.