TSV Bayer 04 Leverkusen: Basketballer sichern sich den ersten Platz in der ProB

Auswärtssieg in Ulm : Giants sichern sich den ersten Platz

Leverkusens Zweitliga-Basketballer (ProB) überrollen die OrangeAcademy Ulm auswärts mit 83:68 und erspielen sich so einen Vorteil für die Play-offs. Die Partie war bereits nach dem ersten Viertel nahezu entschieden.

Die Giants werden die reguläre Saison in der ProB-Süd auf dem ersten Tabellenplatz beenden. Das steht nach dem ebenso überzeugenden wie souveränen 83:68-Erfolg bei der OrangeAcademy Ulm fest. Die letzten vier Spieltage kann Trainer Hansi Gnad zur Vorbereitung auf die Play-offs nutzen. In diesen werden Leverkusens Basketballer die beste Ausgangslage haben. Bis zum möglichen Finale haben die Giants in den Best-of-Three-Serien (zwei Siege zum Weiterkommen nötig) ein Heimspiel mehr als ihre Kontrahenten.

In Ulm begannen beide Teams zerfahren. Ron Mvouika und Nick Hornsby vergaben die ersten Versuche für die Gäste, für die OrangeAcademy versuchte es immer wieder Zugang Eric Davis Jr. – allerdings hatte der US-Amerikaner kein Wurfglück. Er brachte es bis zur Halbzeit nur auf zwei Zähler. Während bei den Ulmern im Angriffsspiel nahezu durchgehend Sand im Getriebe war, kamen die Giants nach kurzer Eingewöhnung gut in Schwung. Bis zur neunten Minute setzten sich die Giants auf 24:6 ab. Tim Schönborn überrollte die Hausherren mit drei Dreiern. Auch Nino Celebic war aus der Distanz erfolgreich.

Die Partie war zu diesem Zeitpunkt beinahe entschieden. Zwar trafen auch die Gastgeber fortan etwas besser, doch die Gäste bewiesen weiterhin ein sicheres Händchen. Zur Pause lagen die Giants immer noch komfortabel mit 49:25 in Front – die Abschlussquote von der Drei-Punkte-Linie lag bei starken 50 Prozent. So fehlte der große Druck nach Wiederanpfiff, so dass die Gäste ihren Vorsprung bequem verwalteten. Der 18-jährige Lars Thiemann begeisterte mit einem schönen Dunk.

Im letzten Abschnitt kam Ulm auf 13 Punkte heran, spannend gestalteten sie die Partie aber nicht mehr. Die Giants sorgten hier und da für Höhepunkte. Der stets unterhaltsame Dennis Heinzmann dunkte, Alexander Blessig, Nick Hornsby und Schönborn waren aus der Distanz erfolgreich. Thiemann setzte mit einem Korbleger für den Schlusspunkt.

Einen Wermutstropfen mussten die Giants aber verkraften. Tim Schönborn knickte um und konnte in den letzten fünf Minuten nicht mehr spielen. „Ich hoffe, es nicht nicht zu schlimm“, sagte Trainer Hansi Gnad, der vor allem angesichts ersten Hälfte begeistert war. „Am Ende ging es etwas ruppiger zu, und ich musste viel durchwechseln. Daher geht der Sieg mit 15 Punkten Unterschied in Ordnung.“

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