Trainer Lars Hepp und Manager Niklas Frielingsdorf bauen den Leichlinger TV um

Auftakt in Langenfeld : Der Umbruch beim LTV ist im vollen Gange

Bei der SG Langenfeld soll sich laut Trainer Lars Hepp zeigen, worum es in dieser Saison noch für die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV geht. Tim Menzlaff droht das Ende seiner sportlichen Laufbahn.

Wohin führt der Weg des Leichlinger TV? Vor dem ersten Spiel des Jahres, dem Derby gegen die SG Langenfeld, sagt Trainer Lars Hepp: „Es wird sich zeigen, worum es in dieser Saison geht.“ So ganz genau weiß das nämlich niemand, zumal die Vorstellungen zwischen Trainer und Mannschaft etwas auseinander liegen. Der Umbruch beim Handball-Drittligisten ist jedenfalls im vollen Gange und wird am Samstag (19.30 Uhr) einen Schritt weitergehen. Dann bringt Hepp mit Tim Lindner, Christoph Gelbke und Vibulan Sivananthan die drei Winter-Zugänge auf das Feld.

Nicht dabei sein werden nur der am Schambein lädierte Bastian Munkel – und Tim Menzlaff. Der 32-Jährige rang bereits zum Ende des vergangenen Jahres mit seiner Hüfte und muss jetzt möglicherweise dauerhaft passen. „Schade, dass ich ausgerechnet gegen die SGL nicht helfen kann“, sagt der ehemalige Langenfelder. Allerdings verschlimmerten sich die Probleme an der Hüfte zuletzt sehr. In diesem Jahr trainierte Menzlaff bislang nur zwei Mal, Sport macht die komplizierte Verletzung nicht besser.

Eine Operation scheint unumgänglich, doch Menzlaff will noch eine zweite ärztliche Meinung einholen. Denkbar ist, dass die lädierte Hüfte Menzlaffs Karriere beendet. Im Sommer beendet der Hüne sein Engagement in Leichlingen. Eine Rückkehr zum Sport scheint ungewiss. „Möglicherweise brauche ich dann erstmal etwas Abstand“, sagt Menzlaff, den nach einer OP eine langwierige Reha erwarten würde. „Das ist unglaublich schade“, sagt Trainer Hepp, betont aber, dass die Gesundheit immer im Vordergrund stehe. In Langenfeld sei man mit Henning Padeken und Hendrik Rachow aber dennoch gut aufgestellt.

Auch letzterer wird das Team im Sommer verlassen und zum Nordrheinligisten TuS Opladen zurückkehren. „In Leichlingen soll es trainingsmäßig intensiviert werden im nächsten Jahr in Form einer vierten Einheit“, sagt Rachow. Das lasse sich mit seinem Studium nicht mehr vereinbaren – zumal er in Opladen auf viele alte Freunde treffe. Er dürfte nicht der letzte Abgang bleiben, Manager Niklas Frielingsdorf will bis Mitte Februar mit allen Vertragsgesprächen durch sein.

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