Fußball, Landesliga : SVS wacht beim SV Wachtberg zu spät auf

Der Fußball-Landesligist SV Schlebusch kämpft sich nach einem 0:3 noch einmal in die Partie, muss sich am Ende aber trotzdem dem Schlusslicht SV Wachtberg beugen. Der Endstand lautet 2:3.

Fußball-Landesliga: SV Wachtberg – SV Schlebusch 3:2 (1:0). Eine besonders bittere Niederlage haben die Schlebuscher Fußballer beim Schlusslicht in Wachtberg kassiert. Trotz klarer spielerischer Vorteile schaffte es der SVS nicht, sich beim Abstiegskandidaten entscheidend durchzusetzen und ermöglichte dem SVW somit den ersten Sieg in dieser Saison. „Wir haben unsere Möglichkeiten leider nicht ausgeschöpft. Der Gegner hat wie erwartet sehr stark gekämpft. Was diesen Punkt betrifft, konnten wir nicht die erhofften Akzente setzen“, sagte Co-Trainer Nico Hartl, der den im Urlaub weilenden Stefan Müller vertrat.

Bereits in der Anfangsphase erspielten sich die Gäste einige gute Möglichkeiten. Tim Breddemann (6.), Mustafa Uzun (12.) und Nicolai Annas (30.) fehlte die Genauigkeit im Abschluss. In der 24. Minute bekamen die Platzherren dann einen Foulelfmeter zugesprochen, der Hartl zufolge „fragwürdig“ war. Kurz nach dem Seitenwechsel wurden die Schlebuscher dann mit den Toren zum 2:0 (54.) und 3:0 (64.) für die Wachtberger kalt erwischt.

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„In dieser Phase haben wir dem Kontrahenten zu viel überlassen und die haben es dann gut gemacht“, betonte Hartl. Sein Team bewies aber Moral und schlug durch einen Doppelschlag zurück. In der 79. Minute gelang Maurice Mayer der Anschlusstreffer, nur 120 Sekunden später war Florian Richter mit dem 2:3 zur Stelle – und die Partie wurde noch einmal spannend.

In der Nachspielzeit gab es dann im Wachtberger Strafraum eine ähnliche Situation wie die, die in der ersten Halbzeit auf der anderen Seite zum Elfmeter geführt hatte. „Das war genau die gleiche Situation und ich verstehe nicht, dass wir da keinen Elfer zugesprochen bekommen. Das wäre gerecht gewesen und die Jungs wären für ihre Mühen noch belohnt worden“, sagte Co-Trainer Hartl.

SVS Geschonneck – Bärschneider (78. Breuer), Herbel, Bamberg (78. Richter), Breddemann, Annas (68. Prenn), Görgens, Mayer, M. Uzun, Ring, Martin Schulz.