SV Schlebusch und FC Leverkusen verlieren durch späte Gegentore

Fußball in der Region : Späte Treffer bescheren SVS und FCL Niederlagen

Während die Fußballer des SV Schlebusch in der Landesliga auf der Stelle treten, rutscht der FC Leverkusen wieder in den Abstiegskampf der Bezirksliga.

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – FV Wiehl 2000 3:4 (1:1). Nicht von der Stelle kommen die Schlebuscher Fußballer, die sich am Sonntag eine unnötige Heimniederlage gegen den Tabellenneunten aus Wiehl einfingen. „Wir kassieren im Moment einfach zu viele Gegentore und damit machen wir uns das Leben selber schwer“, sagte Co-Trainer Kristian Fischer, der den verhinderten Stefan Müller an der Seitenlinie vertrat.

Schon nach acht Minuten klingelte es das erste Mal im Tor der Gastgeber, doch nach einer halben Stunde wurde Yannik Raufeiser im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Nicolai Annas sicher zum Halbzeitstand. Der Start in die zweiten 45 Minuten verlief indes schwierig für Schlebusch, denn innerhalb der ersten zehn Minuten kassierten die Platzherren zwei weitere Gegentore. Doch der Favorit kämpfte sich zurück und Tobias Grützner erzielte nach einer Stunde den 2:3-Anschlusstreffer.

Als Marcel Schulz zwölf Minuten vor dem Schlusspfiff zum Ausgleich traf, schienen die SVS-Fußballer zumindest einen Punkt sichern zu können. Doch es kam anders: In der Nachspielzeit war der Wiehler Angreifer Jan Peters mit seinem vierten Tor an diesem Nachmittag für den Schlebuscher K.o. verantwortlich und krönte nebenbei seine herausragende Vorstellung. „Wir machen im Moment leider zu viele Fehler und uns ist die Selbstverständlichkeit ein wenig verloren gegangen“, sagte Fischer.

Bezirksliga: FC Leverkusen – FC Hürth II 2:3 (1:1). In der Nachspielzeit wollten die Leverkusener ihren finalen Angriffsversuch starten. Doch der Freistoß von Aristote Mambasa Masudi landete genau bei einem Hürther, der sich postwendend zum entscheidenden Konter aufmachte. So gaben die FCL-Fußballer in allerletzter Sekunde noch einen Punkt gegen den Tabellenvierten aus den Händen. Durch die Ergebnisse der Konkurrenz wird es nun sogar noch einmal eng im Abstiegskampf. „Das war extrem ärgerlich, denn wir haben ja zwischenzeitlich 2:1 geführt“, berichtete Klubchef und Trainer Michael Kunz.

Bereits nach acht Minuten kassierten die Platzherren den 0:1-Rückstand. Doch Vincenzo Bosa glich nur wenige Augenblicke später zum 1:1 aus. Als Goran Antelj zu Beginn von Durchgang zwei das 2:1 erzielte, schienen die Leverkusener immer mehr die Initiative zu ergreifen. „Aber fast schon wie bestellt haben wir dann wieder den Ausgleich hinnehmen müssen – und zum wiederholten Male nach einem Eckball“, ärgerte sich Kunz über die anhaltenden Probleme nach Standardsituationen. In der 70. Minute fiel der Ausgleich, ehe die Gäste in der Nachspielzeit eiskalt zuschlugen. „Damit warten auf uns noch ein paar sehr spannende Wochen. Das haben wir uns jetzt selber eingebrockt“, sagte Kunz.

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