Fußball-Testspiele : SV Schlebusch und FC Leverkusen sind im Formtief

Der Fußball-Landesligist SV Schlebusch hat sein Testspiel beim SV Rodt mit 2:3 verloren. Währenddessen kam Bezirksligist FC Leverkusen nicht über ein 0:0 beim A-Ligisten SSV Lützenkirchen hinaus.

Kurz vor dem Saisonstart haben sowohl die Fußballer des SV Schlebusch als auch die des FC Leverkusen noch viel Arbeit vor sich. Der von Stefan Müller trainierte Landesligist SVS musste sich in einem Testspiel am Wochenende dem gleichklassigen SV Rodt mit 2:3 (1:2) geschlagen geben, Bezirksligist FCL kam beim klassentieferen SSV Lützenkirchen nicht über ein 0:0 hinaus.

„Wir befinden uns im Moment in einer schwierigen Situation. Durch die lange Pause und die personelle Schieflage müssen wir uns rankrabbeln“, sagte Schlebuschs Trainer Müller. Zunächst begann für den SVS alles nach Plan: Joshua Hauschke brachte die Schlebuscher nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit einem sehenswerten Flachschuss in Führung. Mit einem Doppelschlag in der 38. und 39. Minute stellten die Gäste den Spielverlauf dann auf den Kopf.

„Da haben wir beide Male den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren. Der Gegner hat das eiskalt bestraft“, berichtete der Übungsleiter. Der Treffer zum 1:2 war sogar einer aus der Kategorie „Traumtor“: Mit einem fantastischen Weitschuss in den Winkel gingen die Oberbergischen in Führung. Kurz nach der Pause kassierte der SVS durch einen Konter das 1:3. Nach rund einer Stunde war Tim Breddemann mit einem Kopfball zum 2:3 zur Stelle, zu mehr sollte es für die Schlebuscher aber nicht mehr reichen.

Müller: „Wir haben in dieser Partie komplett auf Wechsel verzichtet, daher ging meinen Spielern am Ende auch die Kraft aus. Wir haben jetzt gesehen, woran wir bis zum Saisonbeginn noch arbeiten müssen.“ Am Donnerstag (19.45 Uhr) steht das nächste Testspiel beim HSV Langenfeld an.

Im Nachbarschaftsduell beim Kreisligisten SSV Lützenkirchen kam der FC Leverkusen derweil nicht über ein 0:0 hinaus. Trainer Erkan Öztürk weilte noch im Urlaub, sein Assistent Chrisovalantis Tsaprantzis sah einen enttäuschenden Auftritt. „Derzeit treten wir auf der Stelle“, sagte der Trainer. „Das war viel zu wenig, vor allem in der Offensive ist bei uns der Wurm drin.“

Nach einer halben Stunde vergaben die Leverkusener nach einem Freistoß durch Aristote Mambasa Masudi die beste Chance. Vielmehr jedoch ärgerten Tsaprantzis die unzähligen Fehlpässe, die keinen Spielfluss zuließen. Der SSV sorgte indes mit Distanzschüssen für Gefahr.

Am Sonntag (15.30 Uhr) testet der FCL nun beim nächsten Nachbarn aus der Kreisliga: dem SV Bergfried Leverkusen.