Fußball, Landesliga SVS knöpft Pesch einen Punkt ab und ärgert sich

Leverkusen · Im Spiel gegen den Aufstiegsanwärter FC Pesch zeigt der Fußball-Landesligist SV Schlebusch eine starke Leistung und schnuppert nach zwei Toren von Sebastian Bamberg lange am Sieg. Am Ende steht ein 2:2.

 Schlebuschs Jakob Steinebach dribbelt den Ball übers Spielfeld, Teamkollege Mamy Conde hinterläuft ihn.

Schlebuschs Jakob Steinebach dribbelt den Ball übers Spielfeld, Teamkollege Mamy Conde hinterläuft ihn.

Foto: Uwe Miserius

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – FC Pesch 2:2 (1:1). Vor dem Anpfiff des letzten Heimspiels in diesem Jahr hätten die meisten Schlebuscher ein Unentschieden gegen Pesch wohl als fabelhaftes Ergebnis gewertet. Angesichts des Spielverlaufs wäre für den SVS jedoch deutlich mehr möglich gewesen: Der Aufstiegsanwärter durfte nach der Partie im Bühl froh sein, nicht auch die zweite Partie in dieser Saison gegen Schlebusch verloren zu haben. Der Ausgleich zum schmeichelhaften 2:2 durch die Gäste fiel quasi erst mit dem Schlusspfiff.

Die Pescher warfen in der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne, kamen nach einem hohen Ball zu einem Lattentreffer und versenkten den daraus resultierenden Abpraller vorbei am chancenlosen Schlebuscher Schlussmann Patrick Kuske. „Wir waren dem Sieg deutlich näher, hatten zwischendurch sogar beste Chancen weiter wegzuziehen“, berichtete Trainer Markus Hilmer. Er war trotz der letztlich ärgerlichen Punkteteilung freilich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Elf.

Die Hausherren fanden gut in die Partie und gingen gleich mit ihrer ersten Chance in Führung. Nach 23 Minuten war Sebastian Bamberg mit dem 1:0 zur Stelle. Pesch kam erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum Ausgleich. Im zweiten Abschnitt gab es eine Duplizität der Ereignisse: Bamberg gelang nach einem guten Umschaltmoment auch der zweite Treffer für den Außenseiter (70.).

Mit der 2:1-Führung im Rücken spielte es sich einfacher für den SVS. Yutaro Takasaki und der kurz zuvor eingewechselte Beni Kiwala hätten freistehend vor dem Pescher Tor erhöhen müssen. „Wenn wir da zuschlagen, dann kommt der Gegner in der Schlussphase nicht mehr zurück. Das war sehr schade“, sagte der Schlebuscher Coach.

SVS Kuske – Bärschneider, Conde, Bamberg (90. Uluc), Takasaki, Steinebach, Gonschior, Engelke, Janeczko (85. Reeke), Tchamadeu (85. Kiwala), Martin Schulz.

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