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SV Schlebusch: Trainer Marcel Müller gibt Debüt in Homburg-Nümbrecht

Fußball, Landesliga : Müllers Debüt beim SVS hat es in sich

Auf den genesenen Trainer des Landesligisten SV Schlebusch wartet am Samstag ein traditionell schwieriger Gegner: der SSV Homburg-Nümbrecht.

Fußball-Landesliga: SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch. Die Niederlage zuletzt gegen Porz wirft die Schlebuscher Fußballer nicht aus der Bahn. Die Mannschaft vom Bühl belegt nach wie vor den dritten Platz. Der neue Trainer Marcel Müller, der am vergangenen Wochenende noch wegen seiner Corona-Quarantäne fehlte, wird am Sonntag (15.15 Uhr) beim Tabellenzehnten in Homburg-Nümbrecht sein Debüt an der Seitelinie des SVS geben.

„Ich freue mich sehr auf die Partie, allerdings sind die Umstände alles andere als gut“, sagt der Coach und und verweist auf erhebliche personelle Probleme. Sieben Spieler werden am Sonntag wegen beruflicher Verpflichtungen oder Verletzungen ausfallen. Kapitän Marcel Schulz, Joschua Hauschke, Niklas Hammes, Noah Gonschior, Martin Schulz, Nedim Basic und Mustafa Uzun stehen nicht zur Verfügung. Zudem ist das Mitwirken von Dennis Schulte und Justin Prensena fraglich und wird sich kurzfristig entscheiden. Müller überlegt, Spieler aus der zweiten Mannschaft oder der A-Jugend mit ins Oberbergische zu nehmen. „Wir müssen spontan schauen, was sich ergeben kann und wollen die anderen Teams nicht auseinanderreißen“, sagt er.

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Erschwerend kommt hinzu, dass die Schlebuscher in Homburg-Nümbrecht bislang meist nicht besonders gut aussahen. Müller zufolge seien die vergangenen Trainingswochen aber intensiv genutzt worden, um die Spieler konditionell in optimale Verfassung zu bringen. Nun gehe es ihm vor allem um den spielerischen Feinschliff. „Mir ist klar, dass wir nach der starken Hinrunde nicht viel verändern müssen. Daher arbeiten wir aktuell an Kleinigkeiten – und ich bin gespannt, wie wir das am Sonntag hinbekommen“, erklärt Müller. Er will seine Premiere an der Seitenlinie freilich mit drei Punkten vergolden.