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SV Schlebusch muss in Windeck ran, FC Leverkusen empfängt Frechen

Fußball, Landes- und Bezirksliga : SVS muss in Windeck ran, FCL empfängt Frechen

Während die Landesliga-Fußballer des SV Schlebusch die nächsten Punkte im Kampf um den Ligaverbleib holen wollen, geht es für den Bezirksligisten FC Leverkusen darum, den Anschluss an die Spitze nicht komplett abreißen zu lassen.

Fußball, Landesliga: TSV Germania Windeck – SV Schlebusch. Mit der „Eichhörnchen-Taktik“ wollen die Schlebuscher ihre Punkte für das Saisonziel Klassenerhalt sammeln. „Im Moment ist einfach nicht mehr möglich. Die personelle Situation lässt nicht mehr zu“, sagt Trainer Stefan Müller. Am Sonntag (15 Uhr) geht es für ihn und sein Team nach Windeck, das aktuell den ersten Abstiegsplatz belegt.

Während die Schlebuscher mit 14 Zählern als Tabellensechster im vermeintlich gesicherten Feld rangieren, hat der kommende Gegner nur vier Punkte weniger auf der Habenseite. „Diese Partie hat eine besondere Bedeutung. Wir wollen den Abstand auf jeden Fall verteidigen“, sagt der Übungsleiter, der sich noch gut an die letzten Auftritte des SVS auf Windecks Naturrasen erinnern kann. „Wir müssen uns auf einen kampfstarken Gegner einstellen. Ich hoffe, dass meine Mannschaft aus den unzähligen Ausfällen eine extra Motivation rauszieht“, betont Müller, dessen Minimalziel ein Remis ist.

Immerhin kehrt in Marcel Schulz, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte, eine wichtige Kraft in den Kader zurück. Ansonsten wird die Liste der Ausfälle noch länger als in der Vorwoche, denn die Aushilfs-Akteure Florian Richter und Jannik Ring müssen ebenfalls ersetzt werden. Müller zufolge gehe es in erster Linie darum, mit kleinem Kader alles zu investieren und auf die hohe Bereitschaft des SVS-Teams zu setzen.

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Bezirksliga: FC Leverkusen – Viktoria Frechen. Die vergangenen drei Wochen haben sich die Fußballer des FC Leverkusen definitiv anders vorgestellt. Denn die Mannschaft von Trainer Chrisovalantis Tsaprantzis avancierte von einem Aufstiegskandidaten zu einem Team im oberen Mittelfeld. Drei Niederlagen in Serie bedeuten den Absturz auf Rang fünf, der Rückstand auf die Spitze beträgt sieben Punkte. „Wir haben das in dieser Phase alle nicht gut gemacht. Ich nehme mich da nicht aus“, übt sich Tsaprantzis in Selbstkritik.

In den vergangenen Tagen wurde rund um den Birkenberg viel gesprochen und analysiert, um die Fehler aufzuarbeiten „Nur Reden hilft aber nicht weiter. Es müssen Taten folgen. Wir wollten um den Aufstieg mitspielen und davon sind wir zu weit entfernt“, betont der Coach.

Am Sonntag (15.15 Uhr) geht es daheim gegen den Tabellenzwölften aus Frechen, der dem FCL wieder alles abverlangen wird. Tsaprantzis sah unter der Woche bessere Trainingseinheiten mit mehr Intensität und auch Qualität. Allerdings stehen in Liridon Hoxhaj und Ferhat Tuncer zwei wichtige Leistungsträger weiterhin nicht zur Verfügung. Immerhin kehrt mit Jan Ruhnau-Geuenich nach abgelaufener Sperre ein Stammspieler in den FCL-Kader zurück.