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SV Schlebusch investiert zu wenig, FC Leverkusen landet einen Coup

Fußball aus der Region : SVS investiert zu wenig, FCL landet einen Coup

Während der Landesligist SV Schlebusch gegen Brühl patzt, feiert der FC Leverkusen in der Bezirksliga einen Sieg gegen den Tabellenzweiten Hohkeppel.

Fußball, Landesliga: SV Schlebusch – SC Brühl 2:3 (1:1). Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten aus Brühl hätten die Schlebuscher Fußballer wieder auf den zweiten Tabellenplatz klettern können. Doch wie schon so häufig in dieser Saison verpasste das SVS-Team um Trainer Stefan Müller die Gelegenheit und ging überraschend leer aus. „Es ist irgendwie verhext. Aber wir müssen uns auch eingestehen, dass die Jungs dieses Mal zu wenig investiert haben. Und nach der 2:1-Führung haben sicherlich auch einige gedacht, dass das jetzt von alleine gehen würde“, sagte Müller.

Nick Rohrbeck hatte in der elften Minute für die Führung der Hausherren gesorgt, nach etwas mehr als einer halben Stunde zogen die Gäste gleich. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff war dann wieder Rohrbeck zur Stelle – und der Favorit schien auf den nächsten Sieg zuzusteuern. In den letzten fünf Minuten der Partie passte jedoch nichts mehr zusammen – und die Gäste sicherten sich mit zwei späten Treffern die drei Punkte. „Letztlich sind wir es selbst schuld und müssen uns an die eigene Nase fassen. Aber wir werden auch nach diesem Tiefpunkt wieder aufstehen und schnell zurückkommen“, betonte der Coach.

Bezirksliga: SV Hohkeppel – FC Leverkusen 1:2 (0:1). Der FCL hat auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem SV Hohkeppel in dieser Saison für sich entschieden. Beim Tabellenzweiten zeigten die Leverkusener eine konzentrierte Vorstellung und entführten vollkommen zu Recht die drei Punkte. „Die taktischen Umstellungen haben sich ausgezahlt. Vor allem hat mir die kompromisslose Abwehrarbeit gefallen. Das war wieder ein deutlicher Schritt nach vorne“, sagte Klubchef und Interimstrainer Michael Kunz nach dem Coup.

Schon nach zwölf Minuten brachte Erkan Öztürk den Außenseiter mit seinem Treffer in Führung. In der Folgezeit hatten die FCL-Fußballer weitere Möglichkeiten, doch es passierte viele Minuten nichts. Besonders Aristote Mambasa Masudi überzeugte und verdiente sich ein Sonderlob von Kunz – auch, wenn dem Angreifer im Abschluss das Glück fehlte. Erst sechs Minuten vor Spielende gelang Nelson Freitag der zweite Treffer, ehe die Platzherren durch einen verwandelten Foulelfmeter kurze Zeit später noch den 1:2-Anschluss erzielten.

Einziger Wermutstropfen aus FCL-Sicht war die Gelb-Rote Karte gegen Tresor Mpindi, der damit am nächsten Wochenende gesperrt sein wird.