Lokalsport: SV Bergfried will nur noch auf sich schauen

Lokalsport : SV Bergfried will nur noch auf sich schauen

Die Leverkusener Fußballer können morgen gegen den SC Holweide einen wichtigen Schritt auf den Weg in die Bezirksliga machen. Die Reserve des Landesligisten SV Schlebusch kann Schützenhilfe leisten.

Fußball-Kreisliga Solingen: Post SV Solingen - Genclerbirligi Opladen. Trainer Toni Diomedes, der bekanntlich zur neuen Saison Absteiger SSV Lützenkirchen übernehmen wird, wünscht sich einen guten Abschluss mit seinen Opladenern. Morgen (15 Uhr) sind die Genclerbirligi-Fußballer beim Drittletzten in Solingen gefordert. "Auch wenn sich meine Spieler im Moment in der Fastenzeit befinden und die Vorzeichen sicherlich nicht ganz so einfach sind, peilen wir einen Sieg an", sagt Diomedes, der einmal mehr viele Ausfälle beklagen muss.

Tuspo Richrath - BV Bergisch Neukirchen. Aus den beiden noch ausstehenden Begegnungen wollen die Neukirchener gerne noch sechs Punkte sammeln. Im Optimalfall wäre dann sogar der Sprung auf den vierten Platz möglich. "Die Jungs sind immer noch motiviert und ich bin optimistisch für den Endspurt", betont Trainer Michael Czok. Morgen (15.15 Uhr) geht es zum Viertletzten nach Langenfeld-Richrath. Nicht mit dabei sein werden die verletzten Andre Brandenburg, Chidi Bäcker, Fabian Kaschta und Robin Könemund. Aus privaten Gründen fehlt Leon Brandenburg, Sebastian Fortyr muss seine Sperre absitzen.

SSVg 06 Haan - SSV Lützenkirchen. Zum Saisonfinale - die Lützenkirchener bestreiten schon ihr letztes Spiel - steht morgen (15.15 Uhr) das Kellerduell beim Schlusslicht in Haan an. Für den SSV ist es somit die vorerst letzte Partie in der Kreisliga A, da die Mannschaft zur neuen Saison in der B-Klasse antreten muss. Ein abschließendes Erfolgserlebnis soll Mut für die kommende Saison machen.

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch - SC West. Drei Mal muss der SVS II noch ran, dann trennen sich die Wege: Einige Spieler werden den Verein dem Vernehmen nach verlassen, auch das Trainerteam Bayer Kesisoglu/Turhan Göksen hat seinen Vertrag zum Saisonende aufgelöst. Die beiden haben einen neuen Verein und werden zum SC Leverkusen in die Kreisliga C wechseln. Beim Vorgängerverein VfL Leverkusen haben sie vor zwei Jahren schon in der Mittelrheinliga an der Linie gestanden. Der morgige Gegner aus West (13 Uhr, Im Bühl) steckt mitten im Aufstiegskampf - unter anderem mit Bergfried Leverkusen. "Ein Bein wollen wir schon stellen, gerade daheim", sagt Kesisoglu.

SC Hitdorf - FC Pesch II. Für den Aufsteiger ist nach einer starken Saison maximal Platz fünf möglich, aktuell ist der SCH Achter. Um den Platz streiten sich mit Holweide (38 Punkte, Tordifferenz plus 13), TFC Köln (38/+9; Deutz 05 II (37/+11), dem SCH (37/+6) und dem morgigen Gegner Pesch II (15 Uhr, 37/-2) aber gleich fünf Teams. Trainer Udo Dornhaus, der morgen nicht dabei ist, will die Saison aber "anständig zu Ende spielen". Dass einige Spieler zuletzt nicht mehr so viel Einsatz zeigten, stieß ihm sauer auf.

Bergfried Leverkusen - SC Holweide. Der Showdown um den Aufstieg ist eröffnet: Bergfried hat nach drei Spielen ohne Sieg Rang eins eingebüßt und liegt mit 51 Punkten auf Rang zwei, West hat einen Punkt mehr und ist nur um drei Tore schlechter. Lindenthal als Dritter hat 50 Punkte, allerdings eine Partie mehr absolviert und nur noch zwei Spiele in der Hinterhand - unter anderem das Duell gegen West. Auf die Quotientenregelung, die drei Kreisliga-Zweiten den Aufstieg ermöglicht, will Trainer André Fanroth nicht hoffen - dort liegen aktuell vier Teams vor dem SC West, drei Tabellenzweite können in die Bezirksliga aufsteigen. "Wir müssen auf uns schauen und die drei Spiele gewinnen. Dann sehen wir, wo wir landen", sagt der Trainer vor der Partie morgen (15.15 Uhr, Höfer Weg) gegen Holweide.

(lhep/mane)
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