RTHC Leverkusens Coach Volker Fried warnt vor HC Essen

Schwierige Aufgabe für Regionalligisten : RTHC-Coach Fried warnt vor Essen

Die Leverkusener Hockey-Damen sind in der Regionalliga beim HC Essen gefordert.

Es gibt Mannschaften, die liegen einem nicht sonderlich. Wenn die Hockeyspielerinnen des RTHC Bayer Leverkusen am Sonntagabend in der Regionalliga ab 17 Uhr beim HC Essen spielen, dann könnte es gut sein, dass die ein- oder andere Spielerin an vergangene Duelle denkt. Denn in Essen sprang für die Leverkusenerinnen selten etwas Zählbares heraus. In der Saison 2016/2017, als dem RTHC der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang, gab es im Essener Osten zuletzt eine 1:2-Pleite.

Leverkusens Trainer Volker Fried ist weit davon entfernt, von einem Angstgegner zu sprechen, zeigt sich aber im Ausblick vorsichtig. „Der HCE ist mit seiner Spielweise ein sehr unangenehmer Gegner. Es gibt viele Teams, die sich dort schwertun“, betont der Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona. Wenn Fried an die Essenerinnen denkt, kommt ihm vor allem Lisa Strohbücker in den Sinn. Nicht nur wegen der zwei entscheidenden Tore im letzten Vergleich, sondern viel mehr wegen der besonderen Qualität. „Sie ist in Essen der Dreh- und Angelpunkt, die den Ball auch mal über das Feld tragen kann“, erklärt Fried, der aber keine Spielerinnen auf die 27-Jährige ansetzen wird. „Das müssen wir im Verbund erledigen“, sagt er. Ohnehin will der Coach vor allem auf das eigene Spiel schauen und wünscht sich eine Leistungssteigerung. Fried: „Wir haben im Vergleich zur letzten Woche noch viel Luft nach oben. Wenn wir unsere Leistung abrufen, bin ich davon überzeugt, dass wir in Essen gewinnen werden.“ Personelle Veränderungen wird es im Leverkusener Kader nicht geben. Es fehlen weiterhin nur die Langzeitverletzten Sonneborn, Walborn und Faßbeck.

Ihren ersten Heimauftritt absolvieren am Sonntagabend die Herren des RTHC Leverkusen. In der Hockey-Oberliga ist ab 17 Uhr (Kurtekotten) die Bundesliga-Reserve von Schwarz-Weiß Köln zu Gast. Im Training legte Trainer Sebastian Bieding unter der Woche viel Wert auf das Ausspielen von Torchancen im letzten Viertel. „An unserer Kaltschnäuzigkeit müssen wir definitiv noch arbeiten. In engen Spielen wir das ausschlaggebend sein“, sagt der Leverkusener Trainer.

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