RTHC Leverkusen: Hockeyspielerinnen bauen ihren Vorsprung aus

3:1-Erfolg gegen Essen : Hockeyspielerinnen bauen ihren Vorsprung aus

Der 3:1-Sieg gegen Essen bei gleichzeitigen Patzern der Konkurrenz bringt den Frauen des RTHC einen komfortablen Vorsprung in der Tabelle.

Die Hockeyspielerinnen des RTHC haben einen weiteren Schritt in Richtung direkte Rückkehr in die 2. Bundesliga gemacht. Auf eigenem Platz am Kurtekotten setzten sich die Leverkusenerinnen mit 3:1 (1:0) gegen den HC Essen durch und bleiben Tabellenführer der Regionalliga West. Weil der ärgste Aufstiegskonkurrent ETuF Essen am Sonntag lediglich Remis gegen SW Köln spielte, ist der Vorsprung auf fünf Punkte angewachsen. Entsprechend gutgelaunt war Trainer Volker Fried. Er sagte: „Bei noch fünf Spielen sind fünf Zähler natürlich ein komfortabler Vorsprung. Dennoch liegt noch viel Arbeit vor uns.“

Gegen die Essenerinnen lief es wie so oft in den vergangenen Jahren. Das Fried-Team hatte mehr Spielanteile und war viel in der Offensive, dennoch spiegelte sich die Überlegenheit zunächst nicht auf der Anzeigetafel wieder. Stattdessen kam der HCE eine Viertelstunde vor Schluss zum 1:1. Serafina Pütz hatte mit einer argentinischen Rückhand die Führung (25.) markiert.

In der Schlussphase spielten die Leverkusenerinnen kontrolliert weiter und wurden dafür belohnt. Erst traf wieder Torjägerin Pütz (65.) mit einem Siebenmeter, dann stellte Jugendspielerin Noa Jakumeit in ihrem ersten Regionalligaspiel (70.) den 3:1-Endstand her. „Wir standen das gesamte Spiel stabil und haben den Druck durchgehend aufrechterhalten. Für mich geht der Sieg völlig in Ordnung“, sagte Fried. Eine Statistik gefiel dem Trainer aber gar nicht. „Wir hatten acht Strafecken und haben davon nicht eine verwertet. Da müssen wir noch die eine oder andere Trainingseinheit einlegen.“

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