Lokalsport: RTHC-Coach Volker Fried schreibt den Aufstieg ab

Lokalsport : RTHC-Coach Volker Fried schreibt den Aufstieg ab

Die Hockey-Damen des RTHC werden die direkte Rückkehr in die Hockey-Bundesliga nicht realisieren können. Im Spitzenspiel der Regionalliga unterlag der RTHC dem Bonner THV mit 3:4 (1:1) und liegt nun, bei noch drei ausstehenden Spielen, sechs Punkte hinter den Bonnerinnen. Trainer Volker Fried zeigte sich nach Spielschluss enttäuscht: "Wir haben leider zu viele kleine Nachlässigkeiten gezeigt und waren nicht aggressiv genug. Der Aufstieg ist für uns, auch wenn es natürlich theoretisch noch möglich ist, kein Thema mehr. Letztlich haben wir uns das selbst zu zuschreiben."

Den besseren Start in die Partie erwischte der RTHC, bei dem Serafina Pütz per kurzer Ecke schon nach drei Minuten die Führung markierte. In der Folge plätscherte das Spiel bis zur Pause vor sich hin, wobei beide Teams darauf bedacht waren, keine Fehler zu machen. Das klappte bis zum Halbzeitstand von 1:1 gleichermaßen gut.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die entscheidende Phase des Spiels. Während die Leverkusenerinnen einen Durchhänger hatten, wirkten die Gäste frisch und kamen innerhalb von zehn Minuten zu einer Drei-Tore-Führung. RTHC-Coach Fried reagierte, brachte acht Minuten vor Schluss eine sechste Feldspielerin für Torhüterin Svea Rose, was zwei weitere Treffer von Pütz einbrachte, aber am Ende nicht reichte. Fried suchte nach nach der Partie nach Erklärungen: "Gefühlt hatten wir etwas mehr Spielkontrolle, ohne aber überlegen zu wirken. Bonn stand in der Defensive sehr stabil und hat sich nach zwei Siegen über uns den Aufstieg verdient." Die kommenden drei Saisonspiele will der Coach trotz der Enttäuschung mit vollem Engagement angehen: "Sollte Bonn patzen, was ich nicht glaube, müssen wir bereit sein. Deshalb wollen wir am liebsten drei Mal gewinnen."

Die Herren des RTHC Leverkusen sind im Heimspiel der 2. Regionalliga gegen den HTC SW Bonn nicht über ein 6:6 (4:4)-Unentschieden hinausgekommen. Über 60 Minuten war die Partie ausgeglichen, wobei der RTHC ein leichtes optisches Übergewicht hatte, aber zu viele Chancen liegen ließ. Auch eine zwischenzeitliche dreifache Überzahl, beim Stand von 4:4, konnte der RTHC nur zu einem Tor nutzen.

(knü-)
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