RTHC Bayer Leverkusen: Hockeyspielerinnnen bleiben an der Spitze

4:0 gegen Köln : Hockeyspielerinnnen des RTHC bleiben an der Spitze

In der Feldhockey-Regionalliga hat das Team aus Leverkusen die Tabellenführung mit einem 4:0-Sieg gegen SW Köln verteidigt. Auch die Herren waren erfolgreich und schlugen die Reserve des Düsseldorfer HC verdient mit 3:1 in der Oberliga.

Mit einem 0:0 hatte sich der RTHC in der Vorwoche begnügen müssen, wodurch ETUF Essen im Kampf um den ersten Platz in der Regionalliga Boden gutgemacht hatte. Dieses Mal hielten die Hockeyspielerinnen ihren direkten Konkurrenten auf Abstand. Das Team gewann deutlich mit 4:0 gegen Schwarz-Weiß Köln und bleibt damit Tabellenführer. Die Männer kamen beim 3:1 in der Oberliga gegen die Reserve des Düsseldorfer HC zu ihrem zweiten Erfolg in Serie.

„Der klare Sieg ist rundum erfreulich“, sagte Frauen-Trainer Volker Fried. Dana Wagner und Anne Rings fehlten gegen Köln verletzt und fallen für den Rest der Saison aus. Immerhin war die zuletzt angeschlagene Lea Wolff wieder mit dabei. „Wir haben dann auch von Beginn an überzeugt“, sagte der Coach.

Bereits in der ersten Halbzeit schnürte Serafina Pütz einen Dreierpack. Sie traf zwei Mal aus dem Feld und ein Mal per Siebenmeter. „Die Kölnerinnen mussten unbedingt gewinnen, um unten rauszukommen“, betonte Fried. Entsprechend motiviert gingen die Domstädterinnen zu Werke und standen defensiv etwas offener. Nach der Pause dominierten die Leverkusenerinnen das Geschehen, ohne deutlich mehr Tore zu schießen. Madita Tautz traf noch zum 4:0. Drei Punkte Vorsprung haben die Leverkusenerinnen nun auf Essen, das jedoch die bessere Tordifferenz aufweist. „Wir müssen konzentriert bleiben“, sagt Fried. „Es gilt, die letzten drei Saisonspiele zu gewinnen und damit sicher aufzusteigen.“

Große Freude herrschte auch bei den Männern des RTHC, die ihren zweiten Sieg in Folge landeten und damit ins gesicherte Oberliga-Mittelfeld vorrücken. Gegen den Düsseldorfer HC II erzielte Nils Gerdes nach vier Minuten das 1:0. „Dadurch sind wir super ins Spiel gekommen und hatten viele Torchancen. Nur der Ball wollte nicht rein“, sagte Co-Trainerin Anke Schliemann. Für Beruhigung sorgte Konstantin Wolf mit dem 2:0 nach der Pause. Miron Thelen machte später endgültig alles klar. „Der Umbruch ist bei uns im vollen Gange“, sagte Schliemann. „Die Jugendlichen finden ihre Postion im Team immer besser.“

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