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RTHC Bayer Leverkusen: Hockey-Damen arbeiten an ihrer Gefährlichkeit

Saisonstart geglückt : RTHC-Frauen wollen noch gefährlicher werden

Zum Auftakt gewinnt der Regionalligist gegen Aufsteiger Kahlenberg, bleibt im Kreis aber „zu lieb“, wie Trainer Ralf Knöller bemängelt.

Die Hockeyspielerinnen des RTHC Leverkusen sind mit einer ordentlichen und insgesamt souveränen Vorstellung in die neue Spielzeit der Regionalliga gestartet. Beim Aufsteiger Kahlenberger HTC setzte sich der RTHC mit 3:1 (1:0) durch und untermauerte damit seine Ambitionen auf den Aufstieg. Unter ihrem neuen Trainer Ralf Knöller waren die Leverkusenerinnen am Sonntag viel und oft in der Offensive unterwegs, aber im Schusskreis nicht zwingend genug. So blieb das Spiel lange offen.

Dennoch waren die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit nie in Gefahr, wie Knöller betonte: „Das war ein guter Auftakt. Wir haben viel richtig gemacht, aber auch noch genug Luft nach oben. Im dritten Viertel hatten wir mal ein kleines Loch, aber haben uns auch wieder recht fix stabilisiert. Danach ging es wieder nur in eine Richtung.“ Apropos Viertel: Die neue Regelung, dass anstatt zwei Mal 35 Minuten, nun vier Mal 15 Minuten gespielt wird (inklusive Zeitstopp bei Toren, Ecken und Siebenmetern), brachte keine große Veränderung ins Spiel.

Ebenfalls gleichbleibend wirken die Statistiken des RTHC. Wie den Jahren zuvor steht wieder Serafina Pütz an erster Stelle der Torschützenliste. Sowohl beim 1:0 (13. Minute) als auch beim zweiten Treffer (38.) war sie zur Stelle. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Mülheimerinnen (49.) war es Lea Wolff (52.), die auf dem rutschigen Kunstrasen die Entscheidung herbeiführte. Knöller sah trotz des Sieges noch Verbesserungspotenzial: „Wir haben noch einige Dinge, die wir besser machen können. Das werden wir in den nächsten Wochen angehen. Dazu gehört natürlich auch, dass wir im Kreis einfach viel zu lieb sind.“

Erfreulich war die Rückkehr von Spielführerin Dana Wagner, die von ihrem Kreuzbandriss genesen ist. Sie gab nach der langen Verletzungspause am Sonntag ihr Comeback und absolvierte die ersten Spielminuten. „Dana ist unglaublich wichtig für die Mannschaft.“