Fußball : Rennette lobt Moral des SVS

Landesligist SV Schlebusch gewinnt dank einer Energieleistung 3:2 gegen Bad Honnef. VfL Leverkusen gewinnt souverän gegen Bergneustadt.

SV Schlebusch — FV Bad Honnef 3:2 (1:1). "Die Jungs wollten unbedingt drei Punkte und haben sich diese mit toller Moral auch verdient", lobte Trainer Thomas Rennette nach dem ersten Dreier des Jahres. Dabei steckten die Schlebuscher den frühen Rückstand nach einer Unachtsamkeit (8.) gut weg und fanden durch Luka Zieglers Fernschuss (30.) ergebnistechnisch zurück in die Partie. "Bis zur Pause mussten wir eigentlich in Führung gehen, aber wir haben die Möglichkeiten nicht genutzt", sagte Rennette, der sich dafür sehr über das 2:1 von Florian Richter (53.) freute. "Er hat sich selbst das beste Geschenk zu seinem 25. Geburtstag gemacht", fand Rennete. Nach Falko Fritzingers 3:1 (78.) kam Bad Honnef zwar direkt wieder heran, bis zum Ende ließ der SVS dann aber keine Chance mehr zu. "Defensiv war das top", befand Rennette.

SSV Bergneustadt — VfL Leverkusen 0:5 (0:1). Ganz zufrieden war Trainer Giuseppe Brunetto ob des klaren Sieges nicht. "Zwischen der 30. und 60. Minute haben wir den Gegner noch einmal herankommen lassen, weil wir das 2:0 teils fahrlässig vergeben haben", meinte der Coach. Der Pfosten sowie Keeper Andreas Kath verhinderten aber den möglichen Ausgleich nach Julian Rahns 1:0 (23.), und schließlich besann sich der VfL doch noch auf seine Vollstreckerqualitäten. Nhu-Phan Nguyen entschied per Doppelpack (58./68.) die Partie, ehe Macel Wandinger (72.) und Joker Ferhat Yildirim (87.) das Ergebnis noch deutlicher gestalteten. "Wir müssen weiter daran arbeiten, dass wir effektiver vor dem Tor sind und unsere Möglichkeiten besser nutzen", analysierte Brunetto, der aber vom Auftreten seines jungen Teams mehrheitlich angetan war. "Es war wichtig, dass wir nicht mit aller Macht das zweite Tor wollen und die Defensive dabei vernachlässigen", lobte der Trainer.

Bergfried Leverkusen — TuS Oberpleis 0:4 (0:0). Eine Halbzeit lang hielt sich der Aufsteiger in der Partie, auch weil Keeper Mark Hillebrands einen starken Tag erwischte. "Wir wollten aus tiefer Staffelung Konter setzen und für Entlastung sorgen. Doch angesichts des Personals, das uns zur Verfügung stand, hat das in der zweiten Hälfte leider nicht mehr funktioniert", sagte Trainer Jörg Berens. Binnen elf Minuten war die Partie durch drei Gegentore entschieden (49./53./60.), das vierte (71.) war für Berens "dann doch des Guten etwas zu viel".

(RP)