Leichtathletik: Przybylko springt zu Gold

Leichtathletik: Przybylko springt zu Gold

TSV-Hochspringer Mateusz Przybylko holte sich bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften den Titel im Hochsprung. Lisa Kurschilgen wurde Zweite im Weitsprung. Andere Athleten blieben unter ihren Möglichkeiten.

Für Mateusz Przybylko hätte es bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Halle/Saale nicht besser laufen können. Der Hochspringer des TSV Bayer 04 holte sich souverän den Meistertitel und sprang mit 2,15 Metern persönliche Bestleistung. Neuzugang Lisa Kurschilgen überraschte mit dem Sprung auf den Silberrang. Hammerwerferin Sarah Lippold und 60-Meter-Sprinter Florian Hübner sicherten sich jeweils die Bronzemedaillen.

Als der Sieg schon feststand, krönte Hochspringer Mateusz Przybylko seinen Titelgewinn mit einem Satz über 2,15 Meter, was gleichzeitig die Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um einen Zentimeter bedeutete. Nachdem es lange ein enges Duell zwischen Przybylko und Sebastian Fels (LG Ratio Münster) war, scheiterte dieser drei Mal an 2,12 Meter, während Przybylko die Höhe im zweiten Versuch meisterte. "In Sebastian Fels so einen starken Gegner gehabt zu haben, der ihm Druck macht, war gut für Mateusz", sagte Trainer Hans-Jörg Thomaskamp, "auch die 2,18 Meter sind jetzt nur noch eine Frage der Zeit."

In der weiblichen Jugend musste die Top-Springerin der vergangenen Jahre ihren Fußproblemen Tribut zollen. Kimberly Jeß schied bei 1,78 Meter vorzeitig aus dem Titelrennen aus und belegte verletzungsbedingt mit 1,75 Meter Rang sieben. Im Weitsprung der weiblichen Jugend behielt Bayer 04-Neuzugang Lisa Kurschilgen die Nerven und sicherte sich mit 6,08 Metern den Vizetitel hinter der Münsteranerin Lena Malkus (6,22 Meter). Przybylko und Kurschilgen wurden für den Länderkampf gegen Frankreich und Italien am 7. März in Ancona (Italien) nominiert.

Mehrkämpferin Kira Biesenbach erwischte einen "gebrauchten Tag". Zwar landete die U18-WM-Dritte im Siebenkampf auf dem fünften Rang, blieb aber mit 5,96 Metern unter ihren Möglichkeiten.

  • Porträt : Das ist Mateusz Przybylko

Im Hammerwurf der weiblichen Jugend verpasste Sarah Lippold bei andauerndem Schneefall das angepeilte Gold. Mit 52,73 Metern blieb der Leverkusenerin bei insgesamt nur drei gültigen Versuchen der Bronzeplatz.

Trotz gleicher Medaillenfarbe war Florian Hübner mit seinem dritten Platz über 60 Meter sehr glücklich. Der Leverkusener lief im Finale in 7,88 Sekunden zu einer persönlichen Bestzeit und auf den Bronzerang. Nach der zweitschnellsten Vorlaufszeit am Tag zuvor konnte Lena Klaassen im Finale nicht auf einen Podestplatz vorlaufen. In 2:11,06 Minuten landete die 18-Jährige auf dem vierten Rang.

Falko Heile (Jugend B) vom Leichlinger TV erzielte als Siebter bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften mit 58,71 Metern ein persönliche Bestleistung mit dem Fünf-Kilogramm-Hammer.

(RP)
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