Lokalsport: Opladen will Auswärtsschwäche überwinden

Lokalsport: Opladen will Auswärtsschwäche überwinden

Für den Nordrheinligisten geht es morgen nach Duisburg zum VfB Homberg. Obwohl der TuS 82 Platz drei in der Tabelle belegt, hadert Trainer Fabrice Voigt der Punktausbeute in fremden Hallen.

Merklich stabilisiert haben sich die Handballer vom TuS 82 Opladen. In der Nordrheinliga holte die von Fabrice Voigt trainierte Mannschaft zuletzt starke 9:3-Punkte und belegt mittlerweile den dritten Tabellenplatz. Wenn es die ärgerlichen und durchaus vermeidbaren Punktverluste beim Tabellenführer SG Langenfeld und beim Zweiten TSV Bonn rrh. nicht gegeben hätte, wäre gar noch mehr drin gewesen für die Opladener.

"Wir können mit den letzten Wochen sehr zufrieden sein. Allerdings müssen wir jetzt auch mal auswärts etwas hinbekommen und uns stabiler präsentieren", betont Voigt und verweist dabei auf die magere Bilanz in fremden Hallen. Bei sechs Versuchen reichte es bislang lediglich zum Auswärtssieg bei der HSG Neuss/Düsseldorf II, beim TuSEM Essen II sprang noch ein Unentschieden heraus. "Auswärts werden unsere Fehler immer wesentlich schneller bestraft und wollen wir in der Tabelle bleiben, wo wir sind, müssen uns dafür erheblich steigern", betont der Trainer.

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Morgen (18 Uhr) sind die Opladener zu Gast beim Tabellenachten VfB Homberg. Die Duisburger hatten sich für diese Runde viel vorgenommen, aber liegen einige Punkte hinter den Erwartungen zurück. Vor drei Wochen sorgten die Schützlinge, die vom früheren Nationalspieler Achim Schürmann trainiert werden, beim Aufstiegskandidaten SG Ratingen 2011 mit dem 27:20-Sieg für einen Paukenschlag.

Angeführt wird die vor allem physisch starke Mannschaft aus dem Ruhrgebiet von Mirko Szymanowicz, der auch schon in der zweiten Bundesliga für den OSC Rheinhausen aktiv war. "In Homberg wird viel von unserem Abwehrverhalten abhängen. In der Defensive müssen wir noch einmal deutlich zulegen -und härter agieren", fordert Voigt, der bis zum Anwurf der Partie wohl noch um den Einsatz der erkrankten Aaron Ellmann und Ole Kähler bangen muss.

(lhep)
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