Lokalsport: Nur im ersten Satz war Borken ein Problem für Bayer

Lokalsport : Nur im ersten Satz war Borken ein Problem für Bayer

In einem engen Spiel konnten sich die Volleyballerinnen des TSV Bayer gegen die Skurios Volleys Borken in der heimischen Ostermann-Arena 3:1 (19:25/25:21/25:20/26:24) durchsetzen. Damit hält die Mannschaft von Headcoach Zhong Yu Zhou den Anschluss an Tabellenführer Köln.

Noch vor der Partie lag das Hauptaugenmerk auf Pia Walkenhorst. Die Schwester der Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst, die mit Doppelpartnerin Laura Ludwig im vergangenen Jahr in Brasilien Gold gewann, war von Zhou als stärkste Offensivwaffe der Gäste ausgemacht worden. Die großgewachsene Angreiferin fehlte Borken jedoch in Leverkusen - ein Umstand, der für eine Menge Umstellungen sorgte.

"Ich hatte das Team zweimal in der Videoanalyse beobachtet. Da spielten sie völlig anders", betonte Bayer-Trainer Zhou. Der unerwartete Personal- und Positionswechsel führte offenbar zu einigen Problemen bei seiner Mannschaft, der zudem die Kampfstärke des Gegners nicht gut bekam. Das zeigte sich auch darin, dass die Angreiferinnen des TSV insgesamt drei Punkte weniger erzielten als ihre Pendants auf der anderen Seite des Netzes.

Der Grund dafür, dass Bayer am Ende doch triumphierte, lag in der hohen Fehlerquote der Borkenerinnen. "In den entscheidenden Situationen haben wir weniger Fehler gemacht", sagt der 61-jährige Chinese. Der hatte in der Vergangenheit stets betont, wie groß der Unterschied zwischen der Position des Zuspiels und des Mittelblocks sei. Spielerische und technische Anforderungen liegen demnach weit auseinander. Laura Walsh übernahm, als Zuspielerin kommend, die Position im Block ein - und erntete ein Sonderlob ihres Trainers für ein "super Spiel".

Durch zwei glatte Siege konnte Köln den Abstand auf Bayer vergrößern. Das Team der Deutschen Sporthochschule hat 50 Zähler nach 19 Spielen auf dem Konto. Bayer sammelte bisher 46 Punkte in 18 Partien.

(brü-)
Mehr von RP ONLINE