NRW-Jugendmeisterschaften : Medaillenflut für junge Athleten des TSV

Bei den NRW-Jugendmeisterschaften gibt es für die Leverkusener Sportler der Altersklassen U20, U18 und U16 reichlich Grund zur Freude.

Dass Leverkusen einer der größten Leichtathletik-Standorte in Deutschland ist, gilt als sportliches Allgemeinwissen. Entsprechend stark ist der TSV Bayer in der Jugend aufgestellt. Beleg ist das Abschneiden bei den Landesjugendmeisterschaften im Duisburger Sportpark Wedau, die quasi eine Generalprobe für die Junioren-Gala am Wochenende in Mannheim waren, wo über die letzten Tickets für die U20-EM in Schweden entschieden wird.

Eine der erfolgreichsten Leverkusenerinnen war die W14-Starterin Katharina Hillebrand. Gleich zweimal stand sie auf Platz eins. Im Kugelstoßen siegte sie mit 12,05 Metern und freute sich zudem über einen neuen Hausrekord. Im Diskuswurf gewann sie mit 29,44 Metern Gold. Ein Wimpernschlagfinale über 400 Meter entschied Rebekka Leslie Babilon in der U20 für sich. In 56,39 Sekunden war sie fünf Hundertstel schneller als die Zweitplatzierte im Ziel.

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde zudem Cimberly Dreistein im Kugelstoßen. Im sechsten und abschließenden Durchgang wuchtete die U20-Athletin ihr Arbeitsgerät auf 14,97 Meter und wurde mit Gold belohnt. Zwei Mal auf dem Siegertreppchen stand Maximilian Kluth. Im Diskuswurf der U20 war er eine Klasse für sich. 42,97 Meter bedeuteten den klaren Sieg. Im Kugelstoßen belegte er mit 15,28 Metern Rang zwei.Einen beeindruckenden Wettkampf legte auch Stabhochspringer Hendrik Müller hin. Erst als seine Konkurrenten in der Altersklasse M14 aus dem Wettbewerb ausgeschieden waren, griff er zum Stab. Am Ende sprang er 55 Zentimeter höher als der Zweitplatzierte und gewann mit 3,70 Metern Gold. Sein Disziplinkollege Finn Jakob Torbohm war in der Altersklasse U18 nicht zu schlagen. Er schwang sich über 4,70 Meter und wurde NRW-Jugendmeister. Nils Arians folgte ihm auf dem Silberrang (4,60). Einen überlegenen Sieg feierte Henri Schlund über 400 Meter Hürden der U20. In 54,79 war er rund zweieinhalb Sekunden schneller als seine Mitstreiter.

Für eine weitere Goldmedaille sorgte U18-Speerwerferin Josefa Schepp. Für sie gingen starke 46,08 Meter in die Ergebnisliste ein. Im Speerwurf der weiblichen Jugend U20 ließ Victoria Krause ihrer Konkurrenz keine Chance – Für 47,25 Meter gab es Gold. Zwei starke Rennen auf hohem Niveau zeigte Marlene Meier über 100 Meter Hürden der U18. Im Vorlauf sprintete sie nach 14,42 Sekunden über die Ziellinie und qualifizierte sich für das Finale. Dort war sie trotz Gegenwind schon nach 13,98 Sekunden im Ziel. Dafür gab es die Silbermedaille.

In guter Form präsentierte sich auch Nils Laserich in der U20. An seine 6,88 Meter im Weitsprung kam kein Mitstreiter heran. Für 14,82 Meter im Kugelstoßen gab es zudem Bronze. Den kompletten Medaillensatz erkämpfte sich Siebenkämpferin Pauline Hillebrand in der U18. 14,19 Meter im Kugelstoßen bedeuteten Rang eins. Im Hochsprung sicherte sie sich mit 1,70 Metern zudem Silber und im Speerwurf mit 42,62 Metern Platz drei. Marcel Reisch bewies in der gleichen Altersklasse Nervenstärke im Diskuswurf. Im letzten Versuch ließ er seinen Diskus auf 46,29 Meter fliegen – Gold.

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