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Fußball: Manipulation: Verhandlung gegen den VfL vertagt

Fußball : Manipulation: Verhandlung gegen den VfL vertagt

Es bleibt spannend: Die Verbandsspruchkammer des Fußballverbandes Mittelrhein hat die Verhandlung gegen den VfL Leverkusen und den VfL Rheinbach vertagt. Den zwei Landesligisten wird vorgeworfen, ihre Partie manipuliert zu haben, indem sich beide Trainer vorab auf ein Unentschieden verständigt und dies ihren Teams vor dem Anpfiff auch mitgeteilt haben sollen.

Das Spiel der beiden zu diesem Zeitpunkt noch abstiegsbedrohten Mannschaften am 2. Juni endete 0:0. Der erste Teil der Verhandlung, die am Dienstag mit der Anhörung von weiteren Zeugen (unter anderem des Rheinbacher Trainers Wolfgang Schlösser) fortgesetzt werden soll, nahm am Mittwochabend in der Sportschule Hennef mehr als fünf Stunden in Anspruch. Befragt wurden Spieler und Vertreter beider Vereine. "Einige haben die Vorwürfe bekräftigt, andere Spieler haben dem widersprochen, so dass nun Aussage gegen Aussage steht", berichtete Bernd Kuhn, Vorsitzender des VfL Leverkusen.

Für die Vertagung habe er Verständnis. "Die Kammer hat gut daran getan, erst einmal kein Urteil zu fällen. Denn die Fülle an Aussagen war schon beeindruckend", ergänzte Kuhn. Zwar dehne sich die Angelegenheit nun zu "einer Hängepartie" aus. "Aber an unserer Zuversicht, dass wir am Ende freigesprochen werden, hat sich nichts geändert", sagte der VfL-Vorsitzende.

(rz)