Leichlinger TV verliert Spitzenspiel gegen die SG Schalksmühle-Halver

Dritte Niederlage in Folge : Leichlinger TV mit guter Leistung, aber ohne Punkte

Der Handball-Drittligist aus der Blütenstadt verliert bei der SG Schalksmühle-Halver mit 28:31. Trainer Lars Hepp sieht dennoch gute Ansätze bei seiner Mannschaft.

Die Handballer des Leichlinger TV haben die von Trainer Lars Hepp geforderte Reaktion gezeigt. Punkte brachte der Drittligist trotzdem nicht mit nach Hause. Im Spitzenspiel bei der SG Schalksmühle-Halver verlor der LTV am Samstagabend zwar mit 28:31 (14:14), nicht aber den positiven Eindruck. „Das war sehr ordentlich“, lobte Hepp trotz der Niederlage. Das Spitzenduo Krefeld/Schalksmühle ist in der Tabelle nun auf fünf Punkte enteilt, den dritten Rang haben die Blütenstädter aber vorerst sicher.

Dabei lieferte sich Leichlingen lange eine enge Partie mit den Hausherren und geriet erst fünf Minuten vor Schluss in den Drei-Tore-Rückstand. „Wir haben einen Bigpoint verpasst“, sagte Rückraumspieler Henning Padeken. „Das ist sehr bitte für uns. Wir waren nicht clever genug.“ Allerdings erkannte auch der Ostfriese an, dass die Mannschaft am Samstag im Vergleich zur vorherigen Niederlage gegen Gummersbach II „einen Schritt nach vorn“ gemacht habe. Dort hätten die „Pirates“ mit einer ähnlichen Leistung wie in Schalksmühle wohl besser abgeschnitten, mutmaßte Padeken. Er selbst flog früh mit einer Roten Karte vom Platz. „Das sah vermutlich nicht gut aus“, räumte Padeken ein. Der Platzverweis gehe in Ordnung.

Für den LTV läuft es nun auf eine Saison hinaus, bei der vor allem Entwicklung und Umbau des Teams zählen – und nicht etwa der Tabellenplatz. Kein Wunder also, dass Hepp vor den beiden kommenden Spielen gegen Ahlen (Freitag, 20 Uhr, Ostermann-Forum am Hammer) und Menden vor „direkten Verfolgern“ warnt. Der Blick geht nach unten, auch in Anbetracht der Tatsache, dass der Trainer weiter mit den Formschwankungen kämpft.

„Wir haben uns vorgenommen, unsere Spiele jetzt etwas energischer und intensiver zu bestreiten“, sagte Padeken. Sollte das vorher nicht der Fall gewesen sein, erklärt das einiges. Auch Hepp fordert: „Es geht besser, wenn alle ein paar Prozent mehr investieren. Ich muss verlangen können, dass die Aufgaben, die wir verteilen, konsequenter gelöst werden.“ Im Klartext heißt das wohl: Die Fähigkeiten haben die Spieler. Jetzt mögen sie die konstant auf das Feld bringen. Dann geht der Blick vielleicht sogar wieder nach oben.

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