Leichlinger TV verliert bei der SG Ahlen das sechste Spiel in Folge

25:31 in Ahlen : Leichlinger TV kassiert sechste Niederlage in Folge

Auch die Heimfahrt aus Ahlen mussten die Drittliga-Handballer ohne Punkte im Gepäck antreten. Eine Saison, die vielversprechend begann, neigt sich einem enttäuschenden Ende entgegen.

Die lange Auswärtsfahrt in den Norden Nordrhein-Westfalens machte Henning Padeken noch einmal mit. Der 32-Jährige begleitete die Handballer des Leichlinger TV ins rund 120 Kilometer entfernte Ahlen, wo sein Team am Freitagabend auf die ansässige SG traf. Es half nichts: Auch mit der moralischen Unterstützung verlor das Team von Trainer Lars Hepp die vorletzte Partie der laufenden Saison mit 25:31 (10:15). Es ist die sechste Niederlage in Folge und die 13. in dieser Spielzeit. Auch Padeken, der seit Anfang Februar mit einem Kahnbeinbruch fehlt, hatte sich das ganz anders vorgestellt.

„Ich habe schon ein weinendes Auge“, sagt Padeken, der den LTV nach dem Saisonabschluss am Samstag (19 Uhr, Ostermann-Forum) gegen die SG Menden Sauerland Wölfe Richtung des Lokalkonkurrenten Bergische Panther verlässt. Dass die Saison 2018/19 nun auf diese Weise ende, sei auch für Padeken enttäuschend. Dabei kehrte er im Sommer voller Elan zu seinem Verein zurück, nachdem er rund anderthalb Jahre in Australien verbrachte. 2016 gehörte der Rückraumspieler zur Meistermannschaft unter Hepps Vorgänger Frank Lorenzet. „Das war schon eine spezielle Zeit“, erinnert sich Padeken. Stimme es sportlich, könne man unterschiedlichste Charaktere vereinen. In Bezug auf die laufende Saison sagt er dagegen: „Wenn man sich nicht über Siege zu einer Mannschaft formen kann, ist es frustrierend.“

Dabei hatte sich der Ostfriese, der 2014 vom AEC Düsseldorf an die Wupper kam, einiges vorgenommen. Doch nach dem Trainerwechsel und der Verletzung lief es nicht nur für Padeken anders als gedacht. Bei den Panthern hofft er nun auf mehr Konstanz: „Es war gut planbar, auf wen ich dort treffe. Mir ging es um die Truppe, die schon da ist.“ Zu der wird neben Padeken auch Noch-Leichlinger Bastian Munkel gehören, der den gleichen Weg nimmt.

Die Zielsetzung soll dann der Einzug in den DHB-Pokal sein. „Wo sie jetzt stehen, ist das Optimum“, sagt Pedeken über den Tabellendritten. Denkbar, dass er nächstes Jahr vor den Kollegen des LTV stehen wird. Den Kahnbeinbruch wird er wohl rechtzeitig überstehen. Die Hand heilt gut, spätestens zur zweiten Vorbereitungsperiode soll er wieder voll belastbar sein – rechtzeitig vor dem Wiedersehen mit dem LTV.

LTV Stecken, Ferne – Schneider (6), Zulauf, Aust (3), Sivananthan (2), Lindner (1), Gelbke (2), Schulz (5), Kreckler (6/6).

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