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Leichlinger TV und TuS 82 Opladen starten als Außenseiter in die Liga

Handball, 3. Liga : LTV und TuS 82 starten als Außenseiter

Leichlingen hat mit vielen Ausfällen zu kämpfen und beginnt mit einer Auswärtspartie in Halver bei den SGSH Dragons. Opladen empfängt beim Heimspiel in Burscheid die SG Menden Sauerland Wölfe.

Handball, 3. Liga: SGSH Dragons – Leichlinger TV. Vor dem Drittligastart am Wochenende bangen die Handballer des Leichlinger TV um gleich sechs Spieler – selbst der Physiotherapeut der Mannschaft von Trainer Lars Hepp fällt derzeit aufgrund eines Syndesmoserisses aus. Am Samstag (19.30 Uhr) tritt der LTV in Schalksmühle gegen die SGSH Dragons deswegen wohl stark dezimiert an. Besonders betroffen sind vom Personalmangel beide Außenpositionen. Fest steht: Der flexibel einsetzbare Sebastian Linnemanstöns laboriert noch an einem Meniskusanriss. Bei ihm ist unklar, wann er wieder vollständig zur Verfügung steht. Rechtsaußen Kevin Symannek kugelte sich zuletzt einen Zeh aus und wird wie Kreisläufer Kris Zulauf ebenfalls noch keine Option sein.

Hoffnung besteht bei Eigengewächs Fynn Natzke, der zuletzt wegen einer Bänderdehnung fehlte. Bei ihm soll kurzfristig entschieden werden, ob es für einen Einsatz bei den favorisierten Schalksmühlern reicht. Gleiches gilt für Außenspieler Timo Blum: Bei ihm wurden erst am Freitag die Fäden gezogen, mit denen vor einer Woche eine Platzwunde genäht werden musste. Diese hatte sich Blum bei der erfolgreichen Saisoneröffnung gegen den Regionalligisten HC Gelpe/Strombach (35:21) zugezogen. Ebenso auf der Kippe steht ein Einsatz von Zugang Maxim Swiedelsky, der zuletzt krank fehlte. Bei ihm gibt es aber große Hoffnung, dass es mit dem ersten Pflichtspiel für die Leichlinger klappt.

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  • Die Mannschaft von LTV-TrainerBjörn Jakob war
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Bei den Dragons kann der LTV ohnehin befreit aufspielen, als direkten Konkurrenten sehen die Leichlinger die ambitionierten Schalksmühler nicht. Vielmehr betonte Routinier Alexander Kübler zuletzt, dass der Fokus auf dem ersten Heimspiel gegen den VfL Gummersbach II liege. Als Saisonziel in der Staffel D der dritten Liga haben diverse Protagonisten der Blütenstädter den Klassenerhalt ausgerufen.

TuS 82 Opladen – SG Menden Sauerland Wölfe. Sein erstes Drittliga-Heimspiel in der Klubgeschichte bestreitet der TuS 82 am Samstagabend ab 19.30 Uhr. Allerdings empfangen die Opladener die SG Menden Sauerland Wölfe nicht in der aufgrund von Hochwasserschäden nach wie vor gesperrten Bielerthalle, sondern in der Burscheider Schulberghalle. „Wir haben leider vergeblich auf die Freigabe der Stadt gehofft“, sagt Trainer Fabrice Voigt. Die Überlegung, das Spiel um ein paar Wochen zu verlegen, zerschlug sich aber schnell. „Die Jungs sind so heiß auf den Saisonstart, dass ihnen der Ortswechsel egal war.“

Elf Monate ist es her, dass der TuS 82 seine Premiere in der dritten Liga bestritt. Beim VfL Gummerbach II kassierte das Team eine Niederlage, kurz darauf wurde die Saison abgebrochen. Die Mannschaft lechzt nach Monaten der Einschränkungen und einer Vorbereitung ausschließlich in fremden Hallen nach einem Erfolgserlebnis. „Leicht wird das nicht, zumal Menden ein gestandener Drittligist ist. Die Mannschaft spielt eine sehr variable Deckung. Von der 6:0- bis zur 3:3-Variante müssen wir mit allem rechnen“, weiß Voigt. „Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir die Aufgabe lösen können. Unser Selbstvertrauen ist groß, der Ehrgeiz riesig.“ Unter der Woche ist die Mannschaft sogar nach Solingen gefahren, um in der dortigen August-Dicke-Schule eine Hallenhälfte nutzen zu können. Voigt: „Wir haben wirklich jede Gelegenheit genutzt.“

Höchstens drei Handballer des recht breiten TuS-Kaders verpassen den Saisonstart. Aaron Ellmann muss aufgrund eines Knorpelschadens im Knie passen, Torhüter Jascha Schmidt klagt über eine Reizung der Achillessehne. Philipp Krefting hat Schulterprobleme, ein Kurzeinsatz des Kreisläufers ist dennoch nicht völlig ausgeschlossen. „Mal schauen, was möglich ist“, sagt der Trainer, dessen Saisonziel natürlich der Klassenerhalt ist. „Es wird schwer, unter die ersten sechs in der Zwölfergruppe zu kommen. Aber das ist unser erstes Ziel. Wenn es scheitert, wollen wir die sportliche Qualifikation für die dritte Liga eben in der folgenden Abstiegsrunde schaffen.“