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Leichlinger TV, TuS 82 Opladen und die SG Langenfeld stellen Hallenkonzepte vor

SGL, LTV und TuS 82 : So kommen die Handball-Fans aus der Region an Tickets

Kommende Woche starten nach den Regionalliga-Handballern der SG Langenfeld auch die Drittligisten Leichlinger TV und TuS 82 Opladen in die neue Spielzeit. Wir liefern einen Überblick, wie die Klubs aus der Region mit der Corona-Situation umgehen – und wie die Fans an Tickets kommen.

Allmählich kommt der Handball in der Region wieder ins Rollen – und sogar Zuschauer dürfen dabei sein. In der 3. Liga, in der aus der Region der Leichlinger TV und der TuS Opladen vertreten sind, gibt es zwar über das Portal Sportdeutschland.TV erstmals die Möglichkeit, alle Spiele im Livestream zu verfolgen. Die beiden Drittligisten hoffen dennoch auf möglichst zahlreichen Besuch in der Halle, wo aufgrund der Pandemie einige Sicherheitsaspekte zu beachten sind. Gleiches gilt für den Regionalligisten SG Langenfeld. Wir liefern einen Überblick, wie die Klubs aus der Region mit der Situation umgehen – und wie die Fans an Tickets kommen.

Leichlinger TV Auch unter neuer Führung bleibt der LTV in der Halle am Hammer. Dort dürften 102 Zuschauer zu den Spielen der ersten Mannschaft kommen. „Auch wenn wir hoffen, dass es eines Tages vielleicht mehr werden“, sagt Bianca Oeser, Eventplanerin der Leichlinger Handballer. Neben einem Einbahnstraßen-Konzept gilt die Empfehlung, auch in der Halle Masken zu tragen. Für nicht-alkoholisches Getränkecatering wird gesorgt. Die Generalprobe für das Konzept steigt am Freitag: Dann empfangen Trainer Lars Hepp und seine Spieler die SG Schalksmühle-Halver zum Saisonauftakt. Bei der Partie gilt noch das „First come first serve“-Prinzip, ab dann gehen aber auch Dauerkarten (149 Euro für Vollzahler) in den Verkauf. Inhaber dieser Tickets werden künftig bevorzugt behandelt, sollten sich aber spätestens 15 Minuten vor Anpfiff in der Halle einfinden. Übrige Karten gehen danach in den freien Verkauf, damit die Halle möglichst voll ausgelastet werden kann, erklärt Oeser.

Info Nächstes Heimspiel: 3. Oktober, 18.30 Uhr, HSG Bieberau-Modau

TuS Opladen Die Heimpartien des Drittliga-Aufsteigers finden in der kleinen Bielerthalle statt. „Wir haben zwar über einen Umzug nachgedacht, doch entweder fehlte ein wenig das Entgegenkommen der Stadt, oder es hat sich einfach nicht gelohnt“, erläutert Markus Sonnenberg. Der Sportliche Leiter hätte zwar die Ostermann-Arena organisieren können, aber „zu dem Zeitpunkt, als das zur Debatte stand, wären auch dort nur 300 Zuschauer möglich gewesen. Dafür wäre der Aufwand zu groß gewesen.“ So setzen die Opladener ihr Hygienekonzept für 80 Fans in der Bielerthalle um. „Unser Ziel ist, alle Plätze mit Dauerkarten zu besetzen, um dann keinen großen Aufwand mehr mit der Registrierung zu haben“, erklärt Sonnenberg. Immerhin 50 davon hat der Aufsteiger bereits verkauft. Tageskarten werden nur bei Verfügbarkeit angeboten. „Wir hoffen natürlich, dass wir im Laufe der Saison noch mehr Leute hereinlassen dürfen. Aber wer weiß das schon.“ Ein Mund-Nasen-Schutz ist auf den Verkehrswegen zu tragen, an den Plätzen darf er abgenommen werden. Sonnenberg ist klar, dass viele Interessenten nicht in der Halle kommen dürfen – zumal der Klub schon in der Regionalliga stets vor zumindest 150 Fans gespielt hat.

Info Nächstes Heimspiel: 9. Oktober, 20 Uhr, Leichlinger TV

SG Langenfeld Der Regionalligist investierte unzählige Stunden in sein Konzept, für das er auf die Hilfe von Ralf Franz zurückgriff. Da die Teams der Grün-Weißen schon im September in die Saison starteten, durften sich an zwei Heimspieltagen bereits bis zu 123 Zuschauer in der Halle am Konrad-Adenauer-Gymnasium wieder Live-Handball ansehen. Die SGL kann ihren Zuschauern 99 Sitz- und 24 Stehplätze anbieten. Prinzipiell gewährt der Verein seinen 163 Dauerkarteninhabern ein Vorrecht: Wer von diesen zuerst kommt, darf auch hinein. Die ersten beiden Heimspiele zeigten aber bereits, dass erfahrungsgemäß einige Tageskarten übrigbleiben und somit auch Kurzentschlossenen Zutritt zur Halle gewährt werden kann. In dieser ist zu jeder Zeit ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Nach den Spielen sind die Fans aufgefordert, die Halle zeitnah, aber kontrolliert zu verlassen.

Info Nächstes Heimspiel: 10. Oktober, 19 Uhr, OSC Rheinhausen