Leichlinger TV: Niederlage in Northeim gefährdet Pokalqualifikation

Erneute Pleite : Leichlinger TV rennt in Northeim nur hinterher

Der weiterhin ersatzgeschwächte Handball-Drittligist aus Leichlingen verliert auch beim Staffel-Neuling. Am Ende muss sich das Team von Trainer Lars Hepp mit 30:37 geschlagen geben.

Der Leichlinger TV rutscht in der Tabelle der dritten Handball-Liga West weiter ab. Am Sonntagnachmittag verlor die Mannschaft von Trainer Lars Hepp auch beim Staffel-Neuling Northeimer HC mit 30:37 (14:16) und rangiert nun auf dem sechsten Platz. Damit muss der LTV immer mehr um den Einzug in die erste Runde des DHB-Pokals zittern. Für den Wettbewerb qualifizieren sich nach aktuellem Stand die ersten sieben Teams der Tabelle.

In Northeim lieferten sich die Blütenstädter mit den Südniedersachsen eine streckenweise turbulente Partie. Der mit nur neun Feldspielern angetretene LTV geriet bereits im ersten Durchgang konstant in Rückstand. Die Mannschaft kämpfte sich zwar immer wieder heran, allerdings gelang es den Gästen nie, gleichzuziehen.

Nach dem Seitenwechsel verlor Leichlingen zunächst komplett den Faden und lag zeitweise mit sieben Toren im Hintertreffen. Dank einer treffsicheren Leistung der beiden Außenspieler Mike Schulz und Tim Lindner gelang es dem LTV aber erneut, den Rückstand zu vermindern. Auch Kapitän David Kreckler, der mittlerweile offiziell als Spielertrainer beim Oberligisten LTV Wuppertal für die kommende Saison vorgestellt wurde, überzeugte. Erst in der Schlussphase setzte sich Northeim endgültig ab. Letztlich musste sich Hepps Mannschaft aber auch geschlagen geben, weil Northeim mit 37 Treffern deutlich zu oft einwerfen durfte.

„Für uns ist es eine verdiente Niederlage“, sagte LTV-Trainer Lars Hepp im Anschluss an die Partie. Seine Mannschaft, zu der wie schon bei der Derby-Niederlage (26:31) bei den Bergischen Panthern der A-Jugendliche Niclas Ludolph gehörte, sei schlichtweg zu ersatzgeschwächt gewesen. „Uns fehlen einfach die Alternativen von der Bank“, sagte Hepp. Allerdings habe er einen „tollen Kampf der Jungs“ gesehen und betonte: „Immerhin haben wir lange gut mitgehalten.“

Die Handballer von der Wupper haben nun vier ihrer vergangenen fünf Ligaspiele verloren. Insgesamt stehen im Kalenderjahr 2019 bislang vier Niederlagen lediglich drei Siege gegenüber. Hepp muss weiterhin auf sieben Verletzte verzichten, die auch in Northeim nicht helfen konnten.

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