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Leichlinger TV empfängt Gummersbach II – TuS Opladen fährt nach Volmetal

Handball, 3. Liga : LTV fiebert dem ersten „Heimspiel“ seit 554 Tagen entgegen

Zwar treten die Drittliga-Handballer aus Leichlingen in Burscheid gegen Gummersbach II an, doch das trübt die Vorfreude nicht. Der TuS Opladen ist in Volmetal gefordert.

Handball, 3. Liga: Leichlinger TV – VfL Gummersbach II. 554 Tage mussten die Handballer des Leichlinger TV warten. Am Samstag richten sie das erste Drittliga-Heimspiel nach anderthalb Jahren Pandemie-Pause aus. Um 20 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Lars Hepp auf den VfL Gummersbach II – allerdings nicht in der heimischen Halle am Hammer, die nach der Überflutung der Stadt saniert wird, sondern in der Sporthalle am Schulberg in Burscheid. Unbekannt ist der Spielort durch Testspiele zwar nicht, ein Heimspiel trug der LTV dort aber noch nie aus.

Mit der Partie gegen Gummersbach beginnt eine Heimspielwoche, denn die Begegnung gegen die SG Menden Sauerland Wölfe steigt nur eine Woche später sonntags um 15 Uhr. Doppelt wichtig: Beide Teams könnten zu direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt werden. Insgesamt sechs der zwölf Teams in Leichlingens Gruppe D müssen am Saisonende in einer separaten Runde vier Absteiger ausspielen.

In Leichlingen wird für das Ziel Klassenerhalt wohl jeder Punkt gebraucht. Da trifft es sich gut, dass sich die Personallage entspannt. Rechtsaußen Fynn Natzke überstand das Duell bei den SGSH Dragons aus Schalksmühle am vergangenen Wochenende (23:29) gut. Auf ihn kann Hepp nach einer Bänderdehnung weiter bauen. Fraglich ist dagegen, ob Linksaußen Kevin Symannek wieder mitmischen kann. Er kugelte sich zuletzt einen Zeh aus. Fehlen werden Kreisläufer Kris Zulauf und Torhüter Simon Hüttel sowie Allrounder Sebastian Linnemanstöns.

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TuS Volmetal – TuS 82 Opladen. Nicht glanzvoll, aber mit einem Sieg ist der TuS 82 in die Saison gestartet. Das 24:22 gegen die SG Menden Sauerland Wölfe könnte das erste und letzte Heimspiel gewesen sein, das die Leverkusener in Burscheid bestritten haben. Die Bielerthalle ist seit dieser Woche wieder freigegeben, die Opladener haben ihren normalen Trainingsrhythmus aufgenommen. „Endlich“, sagt Trainer Fabrice Voigt. „Die Vorbereitung auf den nächsten Gegner war entsprechend gut.“ Warten muss der Verein noch auf die Freigabe der Halle für Wettkämpfe, doch Voigt ist zuversichtlich, dass dies zeitnah gelingt.

Am Samstag (19.45 Uhr) müssen die Opladener zunächst auswärts beim TuS Volmetal ran – gegen einen Kontrahenten, für den es vorrangig um den Klassenerhalt geht. „Zuhause ist Volmetal sehr schwer zu bespielen. Sie punkten hauptsächlich vor eigenem Publikum“, sagt Voigt. Bei Eintracht Baunatal unterlag der Leverkusener Konkurrent am ersten Spieltag recht klar mit 27:34.

Der TuS 82 hat sein Auftaktmatch ausführlich analysiert und im Training aufgarbeitet. Der Fokus lag auf der Offensive, die gegen Menden nur selten in Schwung gekommen war und von einer kompakten 6:0-Deckung des TuS Volmetal auch am Samstag gefordert werden dürfte. „Wir sind gewarnt. Wir müssen mit einem Gegner rechnen, der sich die Punkte nach der Niederlage im ersten Spiel unbedingt jetzt holen möchte“, sagt Voigt.

Personell hat sich die Lage verschlechtert. Zu den verletzten Innenblock-Spielern Aaron Ellmann und Philipp Krefting kommt nun auch noch Jan Jagieniak hinzu. Der Kreisläufer ist erkrankt und kann wohl nicht spielen. „Damit haben wir in Hendrik Rachow unseren einzigen Kreisläufer“, hadert der Coach. „Im Innenblock müssen wir improvisieren.“ Maurice Meurer ist mit Rachow erste Wahl, aber „60 Minuten wird das nicht klappen. Vielleicht springt Johannes Sonnenberg ein.“