Fußball, Landesliga SV Schlebusch verpasst Remis beim Dritten in Porz

Leverkusen · Auch beim Tabellendritten in Köln-Porz lieferte die von Markus Hilmer trainierte Mannschaft des SV Schlebusch eine starke Vorstellung ab, doch die Punkte blieben beim Favoriten.

 Schlebuschs Seonghyi Yang konnte in Porz eine Großchance nicht für den Ausgleich nutzen.

Schlebuschs Seonghyi Yang konnte in Porz eine Großchance nicht für den Ausgleich nutzen.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Fußball-Landesliga: SpVg. Porz – SV Schlebusch 2:1 (2:0). Für ihre guten Leistungen können sich die Schlebuscher Fußballer im Moment nicht belohnen, denn die Ausbeute stimmt nicht. „Unter dem Strich ist die Niederlage schon in Ordnung, weil der Gegner einfach den Tick besser und zielstrebiger war“, berichtete der Schlebuscher Coach nach einer abwechslungsreichen Begegnung.

Zu Beginn fanden die Gastgeber gleich gut rein, erspielten sich erste Chancen. In der 21. Minute gingen die Domstädter nach einer Unachtsamkeit in der SVS-Hintermannschaft in Führung. Zwar fanden die Schlebuscher in der Folgezeit besser ins Spiel, doch die Großchance von Seonghyi Yang nach etwas mehr als einer halben Stunde fand nicht den Weg über die Torlinie. Als die Nachspielzeit des ersten Durchgangs lief, schlugen die Kölner noch ein zweites Mal zu. Doch für Hilmers Team sprach weiterhin das Engagement und die Moral. In der zweiten Halbzeit passierte in der Offensive auf beiden Seiten wenig, die Abwehrreihen dominierten das Geschehen. Als die reguläre Spielzeit abgelaufen war, traf Jakob Steinebach zum 1:2-Anschluss für den SVS. Kurz danach hatte Dennis Reeke sogar noch die Möglichkeit auf den Ausgleich, doch sein Versuch aus spitzem Winkel ging neben das Tor. „Die Jungs haben bis zur letzten Minute alles versucht. Das ist der Mannschaft hoch anzurechnen“, betonte Hilmer, der insgesamt mit der Leistung zufrieden war.

Am kommenden Wochenende steht für die Schlebuscher das vielleicht wichtigste Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Gegner ist am Sonntag der direkte Konkurrent SV Wachtberg, der aktuell nur zwei Zähler hinter dem SVS positioniert ist und damit den ersten Abstiegsrang belegt. „Das ist für uns fast schon wie ein Finale. Mit einem Sieg können wir den Abstand auf fünf Punkte ausbauen. Wir werden die Woche sehr konzentriert darauf hinarbeiten und wollen noch einmal alles reinwerfen vor der Winterpause“, sagt der Übungsleiter.

SVS C. Geschonneck (46. D. Geschonneck) – Bärschneider, Reeke, Prensena, Yang (85. Wirtz), Gonschior, Uluc (58. Pervetica), Kanli (71. Steinebach), Mayer (58. Koslar), Schupp, Martin Schulz.

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