Landesliga: SV Schlebusch empfängt Homburg-Nümbrecht

Nach Niederlage in Windeck : SVS darf im Dreikampf nicht mehr stolpern

Wenn der SV Schlebusch in der Spitzengruppe mitmischen will, muss ein Sieg gegen Homburg-Nümbrecht her.

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – SSV Homburg-Nümbrecht. Zum letzten Hinrundenspieltag und gleichzeitig letzten Auftritt im Kalenderjahr 2019 empfangen die Schlebuscher Fußballer am Sonntag (15.15 Uhr) den Tabellenneunten aus dem Oberbergischen. „Wir sind die stärkste Heimmannschaft der Liga und wollen dieser Bilanz auch gerecht werden, um mit einem guten Gefühl in die lange Winterpause zu gehen“, betont Co-Trainer Kristian Fischer. „Der letzte Gegner des Jahres wird uns alles abverlangen. Die Duelle in den vergangenen Jahren gingen stets unterschiedlich aus.“

Der kommende Gegner feierte am Wochenende einen besonderen Erfolg. In der Nachspielzeit gelang zuhause der Ausgleichstreffer gegen den Tabellenfünften Viktoria Köln II. Daher rechnet Fischer mit selbstbewusst auftretenden Gästen. „Sie haben keinen besonders guten Saisonstart hingelegt, sich aber in den vergangenen Wochen deutlich gesteigert. Wir werden an die Grenze gehen müssen, um die Punkte bei uns behalten zu können“, betont Fischer. Ein Sieg wäre für den SVS mit Blick auf die Tabelle sehr wichtig. Denn im Dreikampf mit Spitzenreiter VfL Alfter und dem Zweiten SSV Merten darf sich das Schlebuscher Team keine weiteren Ausrutscher erlauben.

Nach dem letzten Spiel in Windeck, das mit 0:1 unglücklich verloren ging, gab es für David Görgens bange Momente zu überstehen. Der Mittelfeldspieler zog sich eine Knieverletzung zu und es musste zunächst das Schlimmste angenommen werden. Doch die Diagnose unter der Woche ergab eine Knieprellung – und keine Verletzung am Kreuzband. Cheftrainer Stefan Müller muss neben Görgens auch auf Mustafa Uzun (Schulter) und Marcel Wandinger (Haarriss im Wadenbeinköpfchen) verzichten. Darüber hinaus ist Martin Schulz nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt. „Unser Kader ist aber groß genug, um diese Ausfälle kompensieren zu können“, betont Fischer.