Kreisliga A Solingen und Köln: Genclerbirligi empfängt Gräfrath zum Topspiel

Kreisliga A : Genclerbirligi empfängt Gräfrath zum Topspiel

Der Fußball-Kreisligist aus Opladen hat gegen den direkten Verfolger aus Solingen noch eine Rechnung offen. Beim VfL Witzhelden geht es gegen den 1. FC Monheim II darum, verlorene Punkte zurückzuholen. In der Kölner Gruppe will Bergfried gegen den TFC weniger Fehler machen.

Fußball, Kreisliga A Solingen: VfL Witzhelden – 1.FC Monheim II. Die Niederlage beim Schlusslicht Sport-Ring Solingen 1880/95 schmerzt auch noch Tage später, denn die Witzheldener haben es verpasst, sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. „Dafür müssen wir uns jetzt Punkte sichern, die niemand erwartet“, betont Trainer Oliver Heesen. Am Sonntag (15.15 Uhr) empfangen die Höhendorfer nun den Tabellensechsten aus Monheim, gegen den es im Hinspiel eine 1:6-Pleite setzte. „Für sie geht es in dieser Runde um nichts mehr. Vielleicht besteht darin unsere Chance“, sagt Heesen. Routinier Marcus Banken hat wegen einer Hüft-Operation seine Karriere beendet, und Marcel Willms hat sich in den Urlaub verabschiedet. Dafür kehren in Oliver Kaschta und Konstantin Heitzer zwei wichtige Kräfte in den Kader zurück.

Genclerbirligi Opladen – BV Gräfrath. Auf ein Spitzenspiel dürfen sich die Fußballer von Genclerbirligi Opladen freuen. Die Mannschaft um Spielertrainer Mehmet Sezer bekommt es am Sonntag (13 Uhr) mit dem direkten Konkurrenten aus Solingen-Gräfrath zu tun. „Das ist ein extrem gefährlicher Gegner“, betont Sezer – und verweist auf Gräfraths 11:0-Heimsieg gegen den GSV Langenfeld. Im Hinspiel zogen die Opladener mit 0:2 den Kürzeren. Nun wollen sie mit einem Sieg Rang zwei festigen.

1. FC Solingen – BV Bergisch Neukirchen. Am Sonntag (15 Uhr) kämpfen die Neukirchener Fußballer in Solingen um den Anschluss an die vorderen Ränge. Als Tabellenvierter muss die Mannschaft von Trainer Michael Czok aber in erster Linie auf die Verfolger achten. Gleich mehrere Teams sitzen dem BVBN im Nacken. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der Ausgang vollkommen offen ist“, sagt Coach Michael Czok, der die gleiche Besetzung wie in der Vorwoche ins Rennen schicken kann.

Kreisliga A Köln: TuS Stammheim – SV Schlebusch II. Nach der ersten Pflichtaufgabe gegen den DSK Köln steht für die dezimierte Reserve des Landesligisten am Sonntag (15 Uhr) eine weitere an – beim abgeschlagenen Schlusslicht. Tobias Balduan kehrt nach abgesessener Sperre zurück, auf Doci Ermal muss Trainer Marco Treubmann hingegen verzichten. Zudem hat er ein halbes Dutzend angeschlagene und verletzte Akteure im Team. „Im Moment spielt quasi alles, was laufen kann“, sagt der Übungsleiter. Auch ein Einsatz von Altherren-Akteur Adil Ben Abdellah ist möglich. Rüdiger Probst bestand gegen den DSK den Belastungstest nach langer Verletzung, braucht aber noch Zeit, um 90 Minuten spielen zu können.

Prometheus Porz – SC Hitdorf. Nach dem Derby ist vor dem Topspiel: Vier Punkte liegt der SCH als Zweiter vor dem Dritten aus Prometheus und kann sich am Sonntag (15 Uhr), zehn Spieltage vor dem Saisonende, weiter absetzen. Ob es zum Aufstieg reicht, ist ob der Quotientenregelung allerdings fraglich – bei noch zehn ausstehenden Partien ist indes auch noch viel möglich. „Wir denken von Spiel zu Spiel und wollen den Schwung mitnehmen“, sagt Trainer Udo Dornhaus, der hofft, dass einige Akteure in den Kader zurückkehren.

Bergfried Leverkusen – TFC Köln. Gegen den Vorletzten wollen die Leverkusener am Sonntag (15.30 Uhr) den ersten Sieg der Rückrunde einfahren. Bislang gab es zwei Remis und drei Niederlagen. „Wir belohnen uns nicht für den Aufwand und machen Fehler, die direkt zu Gegentoren führen. Das ist schade“, erklärt Trainer André Fanroth. Das soll sich am Sonntag freilich ändern. Doch mit dem Ausfall von Marcel Heßdörfer (Sprunggelenk), der nach der Partie in Hitdorf ins Krankenhaus musste, steigen die Personalsorgen bei den Leverkusenern, die trotz des Ausfalls aber als Favorit in das Spiel gehen.

Mehr von RP ONLINE