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Kapitän Andeas Fabian hört auf beim SC Fast-Break Leverkusen

Basketball : SC Fast-Break Leverkusen steht vor einem großen Umbruch

Trainer Thomas Pimperl sucht händeringend neue Spieler für den SC Fast-Break Leverkusen in der 2. Basketball-Regionalliga. Einige Akteure wollen höher spielen, zudem hört Kapitän Andreas Fabian auf.

Die Rückrunde der abgebrochenen Saison verlief für die Basketballer vom SC Fast-Break Leverkusen grauenhaft. Die Mannschaft von Trainer Thomas Pimperl wurde als Tabellenführer mit einigen Meisterschaftshoffnungen in der zweiten Regionalliga bis auf Rang vier durchgereicht. „Bei uns lief wirklich gar nichts mehr zusammen, und wir waren ehrlich gesagt echt froh, als die Spielzeit wegen der Corona-Krise abgebrochen wurde“, sagt der 42-jährige Übungsleiter.

Danach folgte eine lange Zeit der Ungewissheit, im Umland kursierten sogar Gerüchte über einen kompletten Rückzug. Diesen Gerüchten kann Pimperl aber jetzt nach absolviertem Urlaub eine klare Absage erteilen. „Wir werden auch in der neuen Saison in der zweiten Regionalliga an den Start gehen. Am Donnerstag beginnen wir mit unserer Vorbereitungsphase“, so der Fast-Break-Coach.

Allerdings gab es im Sommerloch bei den Leverkusenern bei Weitem keine Flaute, es passierte einiges. So erhielt der Verein einen Anruf vom Verband, ob man nicht noch nachträglich in die erste Regionalliga nachrücken wolle. Pimperl berichtet, er habe darüber innerhalb von wenigen Minuten am Telefon entscheiden müssen, im Sinne des gesamten Vereins sei die Sachlage aber klar gewesen. „In der höheren Spielklasse zu starten, hätte für uns keinen Sinn gemacht. Zumal wir vorerst ja auch auf unsere tollen Zuschauer verzichten müssen“, betont Pimperl.

In diesem Zusammenhang trafen aber wichtige Leistungsträger Entscheidungen, doch der höheren Ambition zu folgen und sich anderen Vereinen anzuschließen. Spielmacher Marc Rass wird künftig für die BG Grevenbroich seine Körbe werfen, Center Christian Fröhlingsdorf schließt sich dem Nachbarn Deutz an. Kapitän Andreas Fabian wird zudem seine Schuhe an den Nagel hängen. „Von daher gehen wir mit einem deutlich geschwächten Kader an den Start, sind aktuell händeringend auf der Suche nach drei bis vier neuen Spielern“, sagt Pimperl. Er steht mit einigen Akteuren von außerhalb in Kontakt und will das nun intensivieren.

Bis zum Saisonstart im November mit der Heimpartie gegen Bad Münstereifel bleibt also noch sehr viel Arbeit am Fast-Break-Mann-für-alles hängen, Pimperl steht definitiv vor der herausforderndsten Saison in seinen nun sechs Jahren als Cheftrainer. In jedem Fall will man mit dem Abstieg nichts zu tun haben und peilt trotz großen Umbruchs eine solide Mittelfeldplatzierung an.